18.07.2011

Mein Wochenende

Ein wirklich abwechslungsreiches Wochenende liegt da hinter uns!

Am Freitag ging es noch relativ ruhig zu. Wir gingen gemeinsam zum Thailänder, um dort zu speisen. Eine schöne Atmosphäre samt lustiger Runde bescherte uns angenehme drei Stunden. Später machten wir uns zum Fritz auf, wo wir uns "Dinosaurier" anschauten. Eine lustige deutsche Komödie über Rentner, die noch einmal ordentlich einen drauf machen. Wirklich sehenswert!

Am Samstag ging es dann wesentlich aufregender zu. Gegen 13 Uhr kamen die Hilli-Vanilli und der Tricky zu uns. Der Plan war es, gemeinsam auf das WDR 2 Fest - Meine Stadt zu gehen. Fünf Bands sollten hier vertreten sein. Doch bevor es los ging, saßen wir noch ein wenig bei der Goldetta und machten es uns gemütlich. Doch dann ging es irgendwann los. Die Runde sollte eigentlich noch wesentlich größer sein, aber eine Zusage hat langst nicht mehr den Stellenwert, den sie früher hatte. Nichts desto trotz waren die eine super Truppe, die recht rasch mit ein paar Warburgern und dem Hodi und der Bold-Ann erweitert wurde.

Das Wetter war perfekt und schnell spielte die erste Band. Sunrise Avenue hieß diese. Nichts dolles, aber solange es nichts kostet, kann man das ja mal machen. Weiter ging es dann mit Alphaville und "I Blame Coco", bis hin zu Selig. Coco hat tatsächlich mit guter Musik überrascht. Alphaville spielten sogar live und Selig waren wie erwartet sehr gut! Leider schauten wir uns "Mike and the Mechanics" nicht mehr an. In meinem Fall lag das an meiner Unwissenheit bezüglich dieser Band. Milow hingegen wollte sowieso niemand sehen. Warum auch?!

Anstelle die letzten beiden Bands anzuschauen, gingen wir zum H., der schon den ganzen Tag über bei sich im Garten den Grill bei Laune hielt. Mit einer Truppe von sechs Personen erweiterten wir den Kreis ein wenig und speisten, quatschten und lachten. Das übliche Beisamensitzen halt.

Nach einer recht unsinnigen "Diskussion", ob denn nun das iPhone oder ein Android Handy besser wäre (mein Einwand, es sei Geschmackssache hätte selbige eigentlich nach fünf Minuten beenden können) machten wir uns gegen halb zwei auf den Heimweg. Relativ früh, aber wenn man bedenkt, dass wir schon um 13 Uhr mit der Feierei begonnen haben, sehr amtlich! Trotzdem saßen wir noch einige Zeit beisammen und redeten weiter.

Abschließend gab es dann fast schon traditionell einen chilligen Sonntag mit ausgiebigem Frühstück, Videospielen und einem Film. Alles in allem ein großartiges Wochenende, an dem ich (und hoffentlich auch der Rest) eine Menge Spaß hatte, viele Freunde sehen konnte, viel Spaß aber auch viel Ruhe hatte und generell mit allen eine schöne Zeit hatte! Mehr davon!

14.07.2011

Meine letzten beiden Tage

Eigentlich ist in den letzten beiden Tagen wenig erwähnenswertes passiert. Gut, der Daijiro hatte Geburtstag, was wir in der Nacht zum Dienstag auch feierten. Selbiges tat ich auch gestern, als ich ihn bei seinen Eltern besuchte und einen sehr schönen und lustigen Abend verbrachte. Bei Grillfleisch und einer Runde "Phase 10" lief die Zeit nur so davon!

Nebenbei gab es gestern aber noch ein kleines bis sehr großes Gartenupgrade, welches mich noch ein wenig beanspruchen muss. Was das ist, das wissen viele schon, aber ich behalte es trotzdem wie immer für mich, um mich später nicht erklären zu müssen.

Gesagt sei soviel. Hätte ich im Vorfeld bestimmte Maße gehabt, dann hätte ich jetzt viel weniger Arbeit. Ansonsten brauche ich grade mal 20 Minuten eine weitere Kräftige Person. Dann ist eigentlich schon alles geregelt. Doch da diese beiden kleinen Punkte noch nicht ganz stimmig sind, habe ich leichte Probleme. Aber das wird schon noch. Und am Ende haben alle etwas davon. Das verspreche ich!

12.07.2011

Mein Videogag

Schmidt ist einfach einer der Größten! Ein Hoch auf Schmidteinander!


11.07.2011

Mein Betriebsausflug

Lange haben wir uns drauf gefreut, viel haben dir drüber gesprochen und vieles haben wir uns ausgemalt. Und nun ist alles schon wieder vorbei...

Die Rede ist von der Kanutour, die wir mit unserer schicken Firma am Wochenende tätigten. Bei bestem Wetter ging es mit einer famosen Truppe auf nach Trendelburg. Eine kurze Instruktion und schon ging es los auf´s Wasser.

Im Kanu saß ich das letzte Mal 1996 in Schweden. Damals klappte das sehr gut, doch mein Vertrauen in einmal gelernte Dinge wurde schnell gekippt. Nach nur 20 Sekunden stellte sich das Kanu quer zur Strömung, was dem unerfahrenen Paddler so gar nicht gelegen kommt. Auf die Frage, "was passiert hier", konnte ich nur noch ein "wir kentern gleich" loswerden, bis wir wenige Sekunden später im Wasser standen. Schnell wieder rein und das selbe Spiel nochmal. Zehn Minuten auf dem Fluss, zwei Mal gekentert. So sehen Sieger aus!

Doch ab dem Zeitpunkt lief alles glatt. Schnell hatten wir den Dreh raus und konnten uns wichtigeren Dingen zuwenden. Dazu gehörte, dem Outfit entsprechend, eine Wasserschlacht mit und gegen die anderen Boote. Witzige Situationen entstanden dabei. Mein Liebling war mit Abstand die, als wir uns mit einem Boot verbündeten, um ein drittes zu kippen. Am Ende kenterten alle drei Boote, was ein Bild für die Götter gewesen sein muss.

Etwa vier Stunden befanden wir uns auf dem Fluss. Meine Knie schmerzen noch immer, da ich die komplette Fahrt über auf ihnen kniete. Für den Schwerpunkt und die bessere Kontrolle war das die Ideale Haltung für mich. Auch auf die Bremsen hatte ich eine besondere Wirkung. Im Minutentakt kamen neue Stuche hinzu und ich sah recht bald aus die das Michelin-Männchen. Man muss halt Opfer bringen, wenn man einen Preis gewinnen will. Den machte ich aber nachts um halb zwei wieder kaputt.

Nachdem die Tour zu Ende ging und wir im Hotel uns wieder frisch machten, ging es auch schon weiter. In der Gaststätte des Kanuvereins gab es jede Menge Grillgut, Getränke und dergleichen, von dem wir reichlich Gebrauch machten. Auch ein Volleyball Platz wurde direkt ausgetestet und für gut erklärt. Man spielt einfach viel zu wenig Volleyball! Dabei ist diese Sportart großartig!

Ein fantastischer Tag war das der leider viel zu schnell vorbei ging. Aber das tun die schönen Dinge ja leider immer. Besten Dank an all diejenigen die dabei waren, die alles ermöglicht haben und mit denen wir so viel Spaß hatten! Es war mir (und hoffentlich auch dem Rest) eine wahre Freude!

08.07.2011

Meine neue Umfrage

Um bei dem "Ich hab was und was hast du" Thema zu bleiben, richtet sich die neue Umfrage nach eurem Fortbewegungsmittel.

Da die Meisten unter uns die Schule längst abgeschlossen haben und die Uni oder Ausbildung auch hinter uns liegt, haben viele schon längst ein motorisiertes Fortbewegungsmittel. Doch was fahrt ihr so?

OK, die Antwortmöglichkeiten sind noch viel größer, als es bei den Handys der Fall war. Deswegen habe ich mir meinen Freundeskreis vor Augen gehalten und mal überlegt, welche Marken hier am stärksten vertreten sind. Diese und noch die ein oder andere Gängige Marke dazu genommen, und schon steht die neue Umfrage. Bitte verzeiht, dass Untermarken wie Smart oder Fiat nicht aufgezählt sind (subjektive Meinung, nicht böse sein).

Meine Big Four

"Und wenn wir auf dem Konzert gewesen wären, dann hätten wir uns nur über die drei Vorbands geärgert!"

Diesen Satz sagte ich im letzten Jahr mal zum HorstSergio, als ich die Blue-Ray vom Big Four Konzert sah, auf dem Anthrax, Megadeath, Slayer und Metallica spielten.

Nur wenige Monate später berichtete mir ein Arbeitskollege, dass eine Neuauflage des Megaevents stattfindet und ein Konzert gleich um die Ecke sein würde.

Am Tage des Vorverkaufes habe ich mir dann extra früh morgens den Wecker gestellt, um noch rechtzeitig eine Karte zu ergattern. Das war auch gut so, denn nach nur zehn Minuten war der Innenraum schon ausverkauft. Und wer will schon auf die Tribüne?

Letzten Samstag war es dann soweit und wir führen nach Gelsenkirchen. Schon mittags kamen drei Jungs aus Warburg zu mir, die dem Event beiwohnen wollten. Schnell noch in den Supermarkt und schon ging es los zum Bahnhof. Im Grunde hätte die Mannschaft auch in einen Wagen gepasst, aber wir haben uns doch für die Zugfahrt entschieden. Ein unnötiger zusätzlicher Stressfaktor, der auf der Hinfahrt viel Spaß macht, auf dem Rückweg aber gern wegfallen kann.

Das Konzert an sich war großartig. Natürlich war es so wie im Vorfeld schon angekündigt. Drei nervige Vorbands die eigentlich ja allein schon große Acts sind. Aber Megadeath sind doof, Anthrax komisch und Slayer einfach nicht mein Fall. Zudem war der Sound der Bands schrecklich. Deshalb haben wir uns fein unterhalten, gewitzelt und uns an den Ständen vergnügt. Außerdem ist es mir immer eine Freude, mit dem Horst unterwegs zu sein.

Dann endlich kamen Metallica auf die Bühne. Die Band habe ich bis Dato noch nicht live gesehen, dafür aber schon etliche Male verpasst und am Ring 2006 sogar bewusst drauf verzichtet. Nun aber konnte ich das alles nachholen, was ich auch ausreichend tat. Mitsingen, mitspringen und den ein oder anderen Pogo-Tanz. Alles bis zur Verausgabung ausgeübt. Und das bei einer wunderbaren Liedauswahl. Fast alle Klassiker wurden gespielt.

Dennoch muss ich sagen, dass ich schon einige bessere Livebands gesehen habe. Metallica ist sehr gut. keine Frage! Aber sie spielen ihr Programm einfach runter, ohne mit dem Publikum zu kommunizieren oder es zu animieren. Da können sich die Jungs bei anderen Bands eine dicke Scheibe von abschneiden. Nichts desto trotz war das Konzert großartig und ich habe einen riesen Spaß gehabt. Die Stimmung war großartig und auch der Sound war zum Schluss dann auch gut (wieder können das andere Bands besser).

Anstrengender wurde dann die Rückfahrt, die 4 1/2 Stunden brauchte, da der Bahnhof am Stadion völlig überfüllt war, die Bimmelbahn ewig brauchte und wir deswegen den Anschlusszug um nur zwei Minuten verpassten. Das wiederum führte dazu, dass wir auf jeden weiteren Zug mindestens 30 Minuten warten mussten. Aber wir haben die Zeit sehr lustig überbrücken können.

Ein großer Spaß! Jetzt habe ich gleich wieder Bock auf ein Festival! Aber darauf muss ich noch ein paar Tage warten...

06.07.2011

Meine Feuerstelle

Jetzt ist es amtlich! Die Feuerstelle ist nach etwa fünf Jahren der Planung endlich fertig!

Aufgrund mangelnder Baustoffe und hoher Kosten selbiger, haben wir in den letzten Jahren immer wieder gegrübelt, wie wir die Feuerstelle am besten bauen.

Erst sollte ein Mauerwerk aus feuerfesten Steinen gemauert werden. Feuerfest, da sie sonst unter größerer Hitze platzen könnten. Diese Idee wurde aber aufgrund der Materialkosten verworfen. Jetzt kam ich auf auf die Idee mit den Gabionen. Dabei handelt es sich um Metallkörbe, die mit Steinen gefüllt werden und so eine Mauer bilden.

Etwas länger hat die Suche gebraucht, doch nun hat sie endlich ein Ende gefunden. Im Baumarkt fand ich schicke Gabionen, die ich mit etwas Fingerspitzengefühl so formen konnte, wie ich so haben wollte. Die Idee stand und recht schnell war das Grundgerüst aufgestellt. Doch dann kam erst die richtige Arbeit!

Vielleicht erinnert sich jemand an das paradiesische Grundstück, von dem ich vor einigen Wochen mal schrieb. Das gerodete Grundstück voller Holz und Stein. Hier habe ich mir die Steine hergeholt. Kostenlos und absolut schweißtreibend! Natürlich war der Nachbar mit der Schubkarre immer dann nicht da, wenn ich neue Steine holen wollte. Dabei ist er sonst immer da! So blieb mir nichts anderes übrig, als insgesamt sechs Mal meine Wanne zu nehmen und diese mit Steinen zu füllen. Und ein Kubikmeter Steine kann echt viel wiegen!

Gestern, nach zwei Wochen in denen ich immer wieder auf Wanderschaft ging, holte ich endlich die letzte Wanne voller Steine vollendete mein Werk. Endlich ist das Kapitel Feuerstelle abgeschlossen. Jedenfalls so lange, bis jemand auf die Idee kommt, das Dingen umzutreten. Dann gibt es aber eine gescheuert.

Zum Schutz der Steine, die auch in diesem Fall bei Hitze zerplatzen könnten, gibt es noch einen Schutz, der bald kommen wird. Aber der wird nicht weiter auffallen. Den größten Schutz hat hoffentlich endlich der Rasen um das Feuer herum, der nun vor der Hitze sicher ist nicht nach jedem Feuer verbrannt ist. Und schick sieht das Ganze nebenbei natürlich auch noch aus!

Projekt vier in diesem Jahr ist damit Abgeschlossen!

Meine Umfrage

Ich weiß, ich bin mal wieder spät dran. Aber ich hatte Urlaub und komme erst jetzt dazu, die letzte Umfrage zu kommentieren.

Dank einer Verknüpfung auf Facebook kam ich auf sage und schreibe 21 Stimmen. Mehr als doppelt so viele wie sonst!

Auf die Frage, welches Smartphone oder Handy hier am beliebtesten ist, gab es trotz vieler Auswahlmöglichkeiten ein klares Ergebnis:

HTC Gerät
5 (23%)
Apple iPhone
8 (38%)
Nokia Gerät
0 (0%)
Samsung
1 (4%)
LG Gerät
0 (0%)
Blackberry
1 (4%)
Sony Ericsson
5 (23%)
Normales Handy
1 (4%)
Anderes Smartphone
0 (0%)

Stimmen bisher: 21
Umfrage beendet

Acht Stimmen sind für das iPhone, während sich mit fünf Stimmen Sony Ericsson und HTC den zweiten Platz teilen. Einsiedler wie Blackberry, LG oder Samsung sind hier jeweils nur mit einer Stimme vertreten und selbst das herkömmliche Handy hat nur eine Stimme erhalten. Nokia hingegen, wer hätte das gedacht, ist mit keiner einzigen Stimme vertreten. Komisch eigentlich, wo doch damals jeder ein solches Gerät hatte.

Das alles passt ungefähr zu der Statistik, die ich in der letzten Woche gelesen habe. Mal schauen, wie lange das so bleibt. Immerhin ist HTC auf einem guten Weg nach vorne. Kann ich zwar nicht verstehen, aber das ist ja zum Glück Geschmackssache.

05.07.2011

Meine dicken Kinder und andere Unsitten

(Dieser Eintrag richtet sich keinesfalls gegen dicke Menschen!)

Als Pädagogik-LK Laie und auf Beobachtungen basierender Dummschwätzer fällt mir verstärkt eine Sache auf. Dicke Kinder! Wenn mir noch irgendjemand erzählt, sein Kind hätte ein Problem mit der Schilddrüse, während sich der Wonneproppen die dritte Marzipanrolle reindrückt, dann raste ich aus! Schilddrüsenprobleme sind nicht schön, aber auch eine nette Ausrede!

Mir dreht sich innerlich alles um, wenn ich mir anschaue, wie rücksichtslos manche Menschen mit ihrem Nachwuchs umgehen! Da wird im Auto geraucht, während das Kind im Alten vor sechs Jahren daneben sitzt. Da werde ich auch genre mal zum Superspießer, halte an und stampfe der besagten Person meine Meinung auf die Nase. Wenn ich dann so Supersätze wie "ich hab doch das Fenster auf" höre, dann fallen mir etliche unschöne Dinge ein, die man nicht tun darf! Wie dumm Menschen sein können, zeigt sich grade in solchen Situationen. Wenn man sein Kind hasst, dann kann man es sich auch anders vom Leib schaffen, als es mit Dauerbequalmung und Fast-Food schleichend von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Dazwischen ist leider ein dicker Fettklops mit einem eigenen Schicksal, was alles andere als schön ist und irgendwie kaum Beachtung findet. Schlimm ist das!

Es muss ja nicht jeder gleich zu einer Sportskanone werden. Aber in Zeiten, in denen Schulen aufgrund mangelnder Agilität (zu schnellen Bewegungen der Gliedmaßen fähig) einen Sport-Förderunterricht anbieten, muss man sich ernsthaft Gedanken machen, was denn noch so alles schief läuft.

Ein (Sport-)Lehrer meinte mal zu mir, dass die Kinder zum Teil nicht in der Lage sind, beim Laufen so zu reagieren, wie man es sich eigentlich vorstellt. Mit anderen Worten, sie laufen tatsächlich vor die Wand, weil sie zum "lenken" oder einfach zum bremsen nicht in der Lage sind. Ich kann nicht für alle sprechen und man soll nicht von sich auf andere schließen. Aber wenn ich mir anschaue, wie viel wir als Kinder bei uns in der Straße gerannt, geklettert, geschwommen und sonst was sind, dann verstehe ich nicht, was in den letzten 20 Jahren passiert ist. Hier fruchtet leider wohl wieder der Satz "Mein Kind wird vom Fernseher erzogen". Oder wird dieser von der Konsole und vom Handheld ersetzt, sobald die Kinder alt genug sind?

Und hier schließt sich der Kreis und die dicken Kinder kommen wieder ins Spiel. Wie verwunderlich dass das Kind dick ist, wenn es den ganzen Tag nur Mist isst und dabei auf der Couch auf die Glotze schaut. Da verliert man auch schnell die Lust am Laufen, Klettern und Schwimmen, wird dick und letztendendes in der Schule gemoppt. Hat keine Freunde, keine Lust auf Schule und somit am Lernen (bleibt vielleicht sogar noch dumm) und siehe da, man hat überforderte Eltern, die im schlimmsten Fall noch viel zu blöd sind die Schuld bei sich zu suchen. Etern können ja eh so gut mit der Kritik an der eigenen Brut umgehen. Dabei ist es so leicht, denke ich jedenfalls. Auch wenn Erziehung sicherlich mit das schwierigste überhaupt ist! Aber die Basics sollte man drauf haben. Vielleicht doch mal eine Geschichte aus einem Märchenbuch vorlesen. Mal was nettes zubereiten, anstatt zum nächsten Burgerladen gehen. Den Fernseher abschalten und schauen was passiert. Kinder sind sehr kreativ! Nicht nur in Sachen Blödsinn machen.

Aber was rege ich mich auf! Ich mach mir ja nur ein paar Gedanken und schreibe sie nieder, damit sie meinen Hirnhüften nicht mehr auf die Nerven gehen. Aber so leicht ist das nicht. Trotzdem muss man ja irgendwo anfangen.

Ich danke meinen Eltern (neben vielen anderen Dingen), dass ich erst mit 15 meinen eigenen Fernseher bekam und dass sie ein Auge auf meinen Medienkonsum geworfen haben! Und bei den richtigen Kochkünsten kann man auch viel Futtern, ohne dick zu werden!

03.07.2011

Meine Mauer

Ein Garten müsste man sein. Aber bitte einer dieser, an dem auch gearbeitet wird! Meiner hat dieser Glück und dank eines schon oft genannten Versprechen bekommt er jedes Jahr mindestens ein neues Upgrade. Nachdem in den letzten Jahren die Ideenflut ein kleinwenig nachgelassen hat und neben einer Treppe im letzten Jahr nichts großes hinzu kam (ok, die Treppe ist toll!), sind wir in diesem Jahr ganz vorne mit dabei!

Neben der schicken Erweiterung an der Gartunhütte und dem neuen Weg war mein Versprechen in diesem Jahr ja schon längst eingehalten. Doch der Sommer ist noch jung und die Energie und die Motivation ist groß. So liefen der Mäycel und ich durch den Garten und erblickten einen großen Haufen an Pflastersteinen. Eben diese, die ich vor zwei Jahren geschenkt bekam um damit den Weg neu zu machen. Doch von den etwa 700 Steinen brauchte ich grade mal 300, was zu einem großen Steinüberschuss führte. Da jetzt nirgends eine Demo zu sehen war, wo man die Steine vielleicht noch hätte los werden können, musste ein neuer Plan her. Abholen lassen kostet, verbuddeln ist blöd und liegen lassen nervt mich jetzt seit zwei Jahren. Doch die Idee kam schneller als gedacht!

"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen...außer uns!"

Es gibt im Garten ein paar wenige Ecken, mit denen ich unzufrieden bin. Eine davon war mir gar nicht bewusst, da sie in einer schattigen Ecke liegt und kaum Aufmerksamkeit bekommen hat. Das wird sich nun aber schlagartig ändern.

Der Plan war es, die Steine in einer Mauer zu verbauen. Dafür braucht man aber einen passenden Untergrund. Für beides boten sich die Steine wunderbar ab. Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen! Mäycel baute eine schickes kleines Plateau in eben dieser schattigen Ecke. Ein Plateau, auf dem ein Grill perfekt Platz findet. Und da fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren. Wir haben keine Grillecke! Die Betonung liegt auf "hatten", denn in den letzten Tagen hab ich das Mauern erlernt. Sieht auf der Baustelle leicht aus, braucht in der Praxis aber doch etwas Übung. Jedenfalls dann, wenn man locker flockig den Zement auf die Kelle schmieren möchte und den Stein einfach auf den anderen donnert. Klappte bei mir nicht ganz so schnell, gewinnt in dem Fall vielleicht auch keinen Preis, kann sich aber allemal sehen lassen!

Das Resultat ist eine wunderschöne erneuerte Ecke, auf die man prima einen Grill stellen kann. Weitere Pläne gibt es natürlich schon. Auch der Steinhaufen hat sich nun drastisch verringert und nun sind es etwa 50 Steine, die noch irgendwo verarbeitet oder versteckt werden müssen. Aber nun habe ich ja eine Mauer, die ich dafür nutzen kann.