30.09.2011

Mein Hass auf die Versatel!

Vor gut einer Woche habe ichd arüber berichtet, wie mir die Versatel einen Strich durch die Leitung gemacht hat. Eine Woche lang keine Verbindung zum Netz. Anstelle einer Entschuldigung gab es dann DSL 6000, anstelle der 16.000 Leitung.

Nachdem mein Problem gelöst war, dachte ich eigentlich, ich hätte meine Ruhe. Und da ich einige Tage nicht zu Hause war, blieb dieses Gefühl auch bestehen. Bis zum letzten Dienstag!

Ein plötzlicher Verbindungsabbruch sorgte für einen spontanen telefonischen Wutausbruch bei besagtem Anbieter. Dieser sagte mir zunächst, es müsste an einem falschen Kennwort liegen. Voller Schamgefühl wühlte ich in meiner Konfiguration und fand tatsächlich ein falsches Passwort. Hier sein mal nebenbei folgendes erwähnt: Die Prüfen nur ab und an den Namen und das Kennwort auf ihre Richtigkeit. Ansonsten halt nur so larifari! Ich korrigierte schnell meine Eingabe und alles schien zu funktionieren. Dachte ich bis zum nächsten Tag.

Meine Laune wurde direkt getrübt, als das Netz natürlich wieder nicht klappte. Ein witerer Anruf folgte, eine Lösung gab es nicht. Zwischendurch bekam ich eine SMS, dass mein Problem behoben wurde. Internet gab es trotzdem nicht. Ein weiterer Anruf bestätigte mir maschienell die Funktionstüchtigkeit, wurde aber bei einem persönlichen Gespräch wieder annuliert. Dafür teilte man mir später nochmals mit, dass ich nun ADSL 3000 hätte. Also schlimmer als es noch vor meiner Umstellung war. ADLS 3000, dafür rennt es aber. Leider steht das A wohl aber für Arsch, denn es klappte noch immer nichts!

Wieder ein Tag später, Internet gibt es nur schubweise, wenn man das Modem neustartet. Dann aber nur schlecht mit permanenten Aussetzern. Zudem leidet mein Telefon nun auch enorm unter einem krachen, was alles andere als angenehm ist.

Bei einem weiteren Anruf wurde mir dann mitgeteilt, dass ich doch bitte Tagüber zwei Stunden zu Hause sein müsste. Ein Techniker macht irgendwas an meiner Leitung. Und ggf. muss ich dann mal das Modem neustarten. Aber nur vielleicht. Und jeder weiß, dass der Fall nicht eintreffen wird! Zudem finde ich es schon geil, dass ich mal einfach so von der Arbeit weg soll, nur damit die Ihren Job machen können. Und was ist mit meinem? Dank an meinen Chef, für die Stunde, die ich früher los darf!

Wenn die bekackte Leitung heute wieder nicht klappt, muss ich wohl dringend etwas kaputt machen. Vorzugsweise die komplette Versatel, inklusive der Telekom, die die Leitung stellen. Letzer Punkt macht leider auch einen Wechsel schwierig. Denn auch bei anderen Anbietern ist die Leitung die selbe. Dabei hält mich mittlerweile nichts mehr bei der Versatel. Will jemand zur Versatel? Lass es!

28.09.2011

Meine Tokyo Nights

Gestern Abend besuchte ich den Hodi, meinen Horrorfilm-Buddy.

Hodi hatte sich vor kurzem den japanischen Paranormal Activity Ableger "Tokyo Night" zugelegt. Nach einem Versuch seinerseits, den Film alleine zu schauen, brauchte er dem Anschein nach mentale unterstützung. Zu zwei gruseln ist eh viel besser!

Ich weiß nicht genau, wie dieser Film entstanden ist. Es scheint eine Art japanisches Fanprojekt zu sein, welches den Handlungsstrang des ersten Teiles aufgreift. Doch wie ein Fanprojekt sieht das Ganze nicht aus. Die Effekte sind super und schauspielerisch wie Bildtechnisch unterscheiden sich nur die Story und die Charaktäre vom Original.

Der Film ging los und schon kamen die altenbekannten Effekte wieder daher. Das schöne blaue Licht in der Nacht und das Brummen, was mich jedes Mal eine dicke Gänsehaut beschert. Verwackelte Kameras und alles was dazu gehört.

Man könnte jetzt meinen, dass es doch beim dritten Mal langweilig werden könnte. Immer ähnliche Effekte in anderen Räumen. Aber dem ist mal gar nicht so! Die ständige Erwartung, dass gleich irgendetwas passieren wird sorgt grade dafür, dass man doch aufschreckt, wenn es dann soweit ist. Zudem ist der Japaner an dieser Stelle trickreicher, als man es vom Original her kennt. Er lässt dich länger zappeln. Das brummen kommt, aber es passiert nix. Dann ist das Bummen weg und es gibt einen Knall! Und schon haut sich der Hodi in die Klöten und mir tun die Oberschenkel vom draufschlagen weh. So muss das sein!

Neben den Schockern führt der Film die Geschichte sinnvoll weiter und bringt sie logisch nach Japan. Kein aufgreifen im eigentichen Sinne. Eine kleine Verbindung zum ersten Teil und fertig. Und das ergibt ein stimmiges Gesamtbild, was sicherlich der Grund dafür ist, dass der Film in die Paranormal Reihe mit aufgenommen wurde.

Ein großartiger Film und ein toller Abend also! Ich liebe es!

Wichtiger Hinweis für alle, die sich die DVD anschauen. Guckt euch nicht das Menü an! Es ist nicht schockieren oder so. Es könnte an der ein oder anderen Stelle nur schon etwas verraten. Ich hatte das Glück, nicht drauf zu achten. Doch nach dem Film fiel mir auf, wie viele der Interessanten Szenen dort angerissen werden. Menü = Spoiler! Finger weg. Direkt auf Start drücken!

27.09.2011

Mein Aufstieg

Wie nun fast jeder hier wissen sollte, spiele ich mit wachsender Begeisterung StarCraft II. Da ich in den letzten Wochen generell viel zu viel zu tun habe, ständig unterwegs bin (was ich sehr gerne mache) und sowieso viel zu wenig Zeit habe, nutze ich meine freien Stunden gerne für die Dinge, die ich momentan am liebsten tue.

Ich bin sehr froh darüber, wenn ich es dann mal schaffe, ein oder zwei Spielchen am Tag zu schaffen. Neue Grundregel für mich, einen Abend in der Woche, an dem ich vernünftig laddern und trainieren kann (Laddern = Ranglistenspiele).

Mittlerweile ist der Patch 1.4 draußen und die dritte Saison läuft. Und auch bei meinem Spiel scheint sich einiges zu tun. Etliche Tutorials, Replays und Coachings habe ich mir angeschaut. Stunden im Multitasking Trainer verbracht und die Mikrotrainer-Map studiert. Und so langsam zeigen sich erste Erfolge.

Eine vorsichtige Prognose zeigt, dass die Siegquote auf meiner Seite liegt. Das beweist mein kürzlicher (wiederholter) Aufstieg in die Silberliga. Doch anstatt ab hier zu versagen, wie ich es zuvor immer tat, kann ich erste Siege verzeichnen. Am Ball bleiben heißt nun die Devise!

Mein erklärtes Ziel ist die Diamandliga. Wie lange ich dafür brauche kann ich nicht sagen, aber es wird wohl noch dauern. Man braucht ja auch seine Ziele. Auch wenn sie nur virtuell und recht nerdig sind. Solange es einem Spaß macht, ist es in Ordnung, wie ich finde.

26.09.2011

Mein Wochenende

An diesem mehr als schönen Wochenende ging es endlich mal wieder ins schöne Warburg. Die Tage relativ verplant und das Wetter sollte gut werden. Ein prima Wochenende stand also vor der Tür.

Am Freitag ging es erstmal zum Fritz. Dieser hatte am Donnerstag Geburtstag, was wir mit einer ordentlichen Gruppe bei ihm feierten. Etwa elf Leute waren anwesend, wobei es sich nicht um die üblichen verdächtigen handelte. Die waren zwar auch da, was ich sehr begrüßt habe, empfinde es aber immer als sehr spannend, neue Menschen kennen zu lernen, weshalb der Abend nochmal interessanter war.

Im Grunde war es eine dieser üblichen Feiern, bei denen man sich die Hütte voller Leute packt und dem Abend seinen Lauf lässt. Viel rumgealbert, die ein oder andere Geschichte erzählt, etliche Pläne geschmiedet und sich über die neusten Dinge unterhalten. Wie immer gilt: Man kennt das und es macht großen Spaß! Bis tief in die Nacht hinein wurde ausgiebig gefeiert. Ganz nach meinem Geschmack!

Nach langer Nacht startete unser Samstag relativ spät. Nach einem ausgedehntem Frühstück erfuhren wir, das unsere Abendplanung aufgrund Übermüdung nicht stattfinden würde. Dies hatte zur Folge, dass auch die eventuelle Feierverstärkung nicht mehr kam. Machte aber nichts. So konnten die Goldetta und ich mal einen Tag ausspannen.

Da das Wetter nicht hätte besser sein können, gingen wir ein wenig vor die Tür. Bepackt mir einem Karton voller Eis am Stil, setzten wir uns in die Sonne, gingen spatzieren und erholten uns mehr oder weniger von dem anstrengenden Abend.

Der Samstag Abend gestaltete sich chilliger, als zunächst gedacht. Wir besuchten die M. und den Telefonmann, um uns einen aktuellen Horrorfilm zu leihen. Hier blieben wir noch ein Weilchen und plauderten, bis es uns doch wieder nach Hause zog. Noch ein wenig Zelda - A Link to the Past gespielt und fast pünktlich zur Geisterstunde den Film geschaut. Ich kannte ihn schon und habe mich vor nicht allzulanger Zeit im Kino völlig eingesaut. Tat ich auch am Samstag erneut. Man meint ja, Schocker funktionieren nur einmal. Stimmt nicht!

Am Sonntag wurde es dann endlich mal wieder sportlich. Da das Wetter erneut perfekt war, fuhren wir zum Twistesee. Hier war ich vor zwei Jahren das letzte Mal zum Wasserski fahren. Das stand auch dieses Mal wieder auf dem Plan.

Nachdem ich beim letzten Mal noch einige Probleme mit den Kurven hatte und ständig die Bretter ungewollt verlies, schlug es mich dieses Mal nun ein einziges Mal ungewollt aus der Kurve. Danach lief es wie am Schnürrchen. Eine Fahrt mit vier Runden, eine weitere mit fünf und eine letzte mit sechs, wobei die letzte Fahrt zum Schluss nichts mehr mit Spaß zu tun hatte, denn als ungewohnter Fahrer strengt Wasserski ungemein an. Als Dank habe ich endlich mal wieder heftigen Muskelkater. Nächstes erklärtes Zeil ist das Wakeboard! Ich hoffe, das klappt in diesem Jahr noch!

Den Rest des Sonntags verbrachten wir auf der Couch und beim Star Trek Film im Fernsehn. Nichts dolles, aber sehr angenehm entspannt!

Meine zwei Jahre

Mir ist es gar nicht mehr aufgefallen, doch beim gestrigen Durchblättern des Blogs fiel mir mal auf, ich bin jetzt schon seit zwei Jahren Nichtraucher!

In dieser Zeit bekam ich den ein oder anderen Mitstreiter an die Seite gestellt. Gemeinsam schafft man halt mehr, weil man sich ja motivieren kann. Dachte ich, war aber falsch.

Drei (und sehr kurz mal vier) Mitstreiter hatte ich an meiner Seite. Einer davon war schon vor mir sehr erfolgreich. Doch am Ende haben sie leider alle versagt. Erklärt wurde das mit den üblichen Ausflüchten, die ich von meinem ersten Nichtraucherversuch her kenne. Alles Bullshit! Das einzige was ehrlich wäre, ist ein "ich rauche halt gerne".

Ich muss Glück haben, dass mir dieser Schritt sehr leicht gefallen ist. OK, öfter hatte ich das Bedürfnis, eine Zigarette zu rauchen. Das habe ich auch heute noch. Manchmal träume ich sogar, dass ich rauche. Doch mein Gewissen wäre viel zu schlecht, wenn ich damit wieder anfangen würde. Durchatmen ist einfach wesentlich geiler. Und auch Sushi schmeckt plötzlich viel intensiver.

Ich danke für mein Gottgegebenes Durchhaltevermögen! Und später natürlich für die etwa zehn Jahre, die man im Schnitt länger lebt!

23.09.2011

Mein Hardcore Training

Seit nun fast einem Jahr trainiere ich mit meinem aktuellen Trainingspartner für seine Prüfung. Genauergesagt für seinen 5. Dan, was wahrlich keine leichte Aufgabe ist.

Ich bin ja schon dankbar, das ich "nur" das Grundprogramm und die Sonderaktionen trainieren muss. Zusätzlich noch die Kata lernen, wäre sicherlich sehr interessant gewesen, aber auch verdammt hart!

Da die Prüfung am 15.10. stattfindet, nähern wir uns langsam aber sicher der Zielgraden. Das hat natürlich zur Folge, der die Nervosität meines Trainingspartners von Stunde zu Stunde steigt. Das wiederum bedeutet für mich, dass jeder Fehler eine Diskussion zur Folge hat, jede Trainingsstunde bis zum letzten ausgekostet wird und jeder mögliche Termin wahrgenommen wird. Grade letzteres ist für mich nicht immer so leicht, denn wer mich kennt, der weiß wie viel ich unterwegs bin. Zudem habe ich die "Zeit für mich" neu schätzen gelernt und mag sie!

Nichts destotrotz habe ich in dieser Woche ganze fünf Stunden auf der Matte verbracht. Mal bis zur Übelkeit (ok, der Tag war hart), mal nur soweit, bis der Anzug klatschnass war. Welchen positiven Effekt ich mir davon zu eigen machen kann, muss ich noch schauen. Aber konditionell ist es ja nicht schlecht. Techniken lerne ich leider keine. Immerhin werden sie nur an mir ausgeübt und nicht andersrum. Ein wenig besser Boxen kann ich nun. Über´s Fallen lache ich und Schmerzen jucken mich auch nicht mehr. Aber wir machen ja auch immer nur "gaaaanz locker". Heißt es jedenfalls immer.

Ich mache drei Kreuze, wenn der 15. erfolgreich hinter uns liegt! Danach steht der nächste Gau schon vor der Tür. Der 4. Dan für den guten Delroy. Ihr wisst. der Typ, der mich vor zwei Jahren schon auseinander genommen hat. Gut, dass die Kata nur fünf Techniken beinhaltet. Die haben es in sich, sind aber auch machbar. Heißt also für meinen Trainer, dass wir parallel meinen zweiten Dan in Angriff nehme. Dieser hat natürlich 21 verschiedene Techniken. Wird wohl noch etwas brauchen, bis ich die drauf habe...

22.09.2011

Mein Internet

Manchmal ist es wie verhext!


Vor mehr als vier Jahren habe ich einen Vertrag bei der Versatel für eine 6 MBit Leitung abgeschlossen. Diesen konnte ich vor etwa zwei Monaten endlich auf eine 16 MBit Leitung erweitern. Große Freude, neuer Router, neues Modem und laut Test doppelt so schnell. Wunderbar!


Letzten Donnerstag aber ging der Stress los. Eigentlich nicht überraschend, wenn ich so zurück denke. Warum sollte grade in Sachen Internet mal was reibungslos klappen. Die Folge war ein Ausfall des Internets letzten Donnerstag. Zwar klappte die Leitung immer mal wieder, brach nach wenigen Minuten aber wieder zusammen.


Endlose Gespräche mit Technikern, Anruf-Bots und anderem untalentierten Personal führten zu keinem Ergebnis. „Man sucht nach dem Ergebnis“, teilte man mir mit. „Ja, aber es ging doch eine Stunde lang“, war meine Antwort, worauf mir erklärt wurde, dass es sich dabei nur um einen Test handeln würde. Ich schlug ihnen vor, mich einfach dauerhaft zu testen, wenn es so klappt. Mir doch egal, Hauptsache das Netz fluppt. War natürlich Schwachsinn und ich musst weiter warten.


Das Ende vom Lied und gleichzeitig die Lösung des Problems war meine neue Leitung. Klar, die klappte knapp einen Monat, aber das ist ja irgendwie egal. Ich war auf 10 MBit eingestellt, bekam aber nur 8MBit rein. Das sorgte für Probleme. Vorher wohl nicht. Komisch...


Jetzt habe ich eine 8 MBit Leitung bei gleichen Preis, was mich weniger erfreut. Leider kann ich dagegen wenig tun, denn die anderen Anbieter nutzen die gleiche Leitung, wo einfach nicht mehr durch geht.


Dreist finde ich es jedoch an dieser Stelle, meinen Vertrag DSL 16.000 zu nennen. Dies sagte ich der Buchhaltung, die mit der „bis zu 16.000“ ankam. Ist leider rechtens, gehört aber trotzdem verboten! Ich glaube, ich habe von einem Gesetzesentwurf gehört, der so etwas verbietet. Vielleicht nennt sich mein Tarif ja dann bald „Irgendwie Internet“.


Für meinen Ausfall hätte ich eine Gutschrift von 3 € bekommen, die sich der Laden auch getrost sonst wohin schieben kann. Momentan bin ich glücklich, dass überhaupt etwas funktioniert. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell einem das Netz fehlt. Ein Videoabend über Apple TV fällt flach. Die Lieblingsserie startet nicht. StarCraft gegen den Computer ist sinnfrei und sich auf dem laufenden zu halten, wenn man keine Zeitung hat, fällt auch weg. Jedenfalls, wenn man die Tagesthemen nicht einschaltet.


Ich bin mal gespannt, ob ich irgendwann noch einmal in den Genuss komme, eine schnellere Leitung zu bekommen, ohne gleich auf Kabel umsteigen zu müssen. Eine Wohnung mit einem nahegelegenen Knotenpunkt wäre was. Oder ein neuer Knotenpunkt. Das käme mir natürlich eher gelegen. Bis Dato muss ich wohl mit meinem „irgendwie Internet“ rumkrebsen...

19.09.2011

Mein Wochenende

Das letzte Wochenende war mal wieder gefüllt mit den verschiedensten Aktivitäten und nicht wirklich viel Schlaf.


Es begann am Freitag sehr ruhig, als wir Abends zum Mäycel gingen. Geplant war ein Sit-In, quasi ein Spieleabend. Aber man spielt ja nicht die Ganze Zeit, weshalb ein Sit-in irgendwie besser passt.


Die üblichen Verdächtigen waren anwesend, zwei konnten dank Migräne leider nicht und der Rest war anderweitig unterwegs. Schade fand ich es, dass Herr und Frau Schlosser nicht auf ein Bier oder zwei vorbeischauten. Vielleicht war der Weg zu lang :-P


Jedenfalls saßen wir in einer gemütlichen guten Runde beisammen und vergnügten uns. Wir spielten einige Runden „Black Stories“. Ein Spiel, bei dem ein kurzer Sachverhalt vorgelesen wird, den die Gruppe dann durch simple Ja / Nein Fragen aufklären musste. Eine lustige Sache. Nur sehr anstrengend, wenn immer alle durcheinander die Fragen stellen. Aber das bleibt bei acht Personen nun mal nicht aus.


Danach spielten wir Outburst. Kein Spiel was die Ruhe um den Tisch hätte fördern können. Dafür aber umso witziger. Wir spielten drei Runden, bis es dann doch etwas eintönig wurde. Danach noch ein wenig gequatscht und schon ging es auch wieder nach Hause. Ein angenehmer chilliger Abend also!


Samstag wurde es dann deutlich anstrengender! Wir fuhren am späten Mittag nach Essen, um den Horst, die M. und meine beiden Supernichten zu besuchen. Natürlich schlief die kleiner, während die andere ihre typischen 20 Minuten zum Warmwerden brauchte. Danach ging es aber gleich rund. Mit dem nachträglichen Keyboard zum Geburtstag landete ich erst mal einen dicken Treffer. Danach ging es zum Spielplatz. Mit Fahrrad, Bockwurst und einer Drehscheibe. Blöde Kombi!

Für den Abend hatten die Goldetta und ich Karten für das GOP. Ein Varieté Theater in Essen, welches ich schon zweimal zuvor besuchte. Die Akrobatik war wie immer beeindruckend. Leider war der musikalische Teil dieses Mal nicht ganz so doll und ging Teilweise sogar auf die Nerven. Wenn so ein Doro Pesch Bonny M verschnitt zum Klavier eines Möchtegern Robert Smith singt, kann was gutes bei rauskommen, muss aber nicht!


Nach der Show ging es zurück ins Mittendrinn. Hier wartete eine lustige Truppe, bestehend aus dem Horst, dem Tiny, der S. und einigen anderen auf uns. Bis tief in die Nach lachten wir, machten Blödsinn und vergnügten und in der Kneipe. Zum Glück war die zuvor feiernde Gesellschaft schon halb verschwunden und der Rest der Essener Bevölkerung auf dem Essen Original, weshalb wir musiktechnisch machen konnten, was wir wollten und auch der Horst mal genug Zeit hatte.

Nach einer kurzen Nacht wurde ich dann von meiner Nichte geweckt. Da sie schon länger wach war, war sie auch direkt ansprechbar und gut drauf. Ein wunderbares Kind! Besonders herzerwärmend war sie, als sie die Goldetta weckte. Sie streichelte ihr den Arm und meinte, „die Goldetta habe ich auch ganz doll lieb“.


Nach einem ausgedehnten Frühstück unten im Laden ging es dann leider schon wieder nach Hagen. Nachmittags dann nochmal zu den Wildschweinen und ein wenig im Wald spazierten, bis wir schließlich zu Hause die Couch erreichten. Abends noch Transformers 2 geschaut und völlig erledigt ins Bett gefallen.


Prima Wochenende!

Meine Zelda Vorfreude

Es ist mittlerweile fünf Jahre her, dass der letzte „The Legend of Zelda“ Teil für eine Nintendo Heimkonsole erschienen ist. Twilight Princess hieß das gute Stück, was sich zu einem meiner Lieblingsteile entpuppte. Generell liebe ich jeden Zelda Teil, den ich bislang gespielt habe und ich wurde nicht ein einziges Mal enttäuscht. Da ärgert es mich natürlich sehr, dass ich nicht einen Teil für die Tragbaren Konsolen gespielt habe.


Nun steht endlich der neuste Ableger in den Startlöchern! Zelda – Skyward Sword soll am 18.11. erscheinen! Das sind zwei Monate, in denen ich mich auf das Spiel freuen kann! Und es wird mit Sicherheit wieder ein Hit. Infolge dessen konnte ich einfach nicht anders, als mir die Limited Edition zu bestellen.


Diese Limited Edition hat es in sich. Da man für das Spiel die verbesserte Bewegungssteuerung „Wii Motion Plus“ benötigt, muss ich mir selbigen Aufsatz noch zulegen. Natürlich möchte ich da nicht diesen klobigen Aufsatz kaufen, sondern gleich die handliche Wii Mote mit eingebautem Plus Zusatz. Das brauche ich jetzt nicht mehr, denn dieser ist, wie es das Bild zeigt, bei der Limited Edition beigelegt. In kitzischen Gold mit nettem Triforce Emblem. Ein muss für eingefleischte Fans also. Grade, weil doch auch die damaligen Kassetten der Serie immer vergoldet waren.


Ich bin sehr sehr gespannt auf dieses Spiel. Die Grafik könnte düsterer sein, ähnlich wie bei Twilight Princess. Aber bislang war auch dieser Punkt immer extrem stimmig mit der Spielwelt und der Geschichte. Mit Sicherheit wird es auch dieses Mal wieder passen.


Jetzt heißt es warten und freuen. Zwischenzeitlich kommt ja auch noch Batman – Arkham City, was ich mir ja auch noch zulegen werde. Da kommt ein digitales Fest auf uns zu!

15.09.2011

Mein Disneylandausflug (Walt Disney Studios)

Der zweite Tag im Disneyland fing gleich mit einem etwas bedrückendem Gefühl an. Wir mussten unsere Sachen direkt packen, da wir so am Abend nicht nochmals ins Hotel mussten und mehr Zeit im Park hatten. Schnell eingeräumt, über das gute Wetter gefreut, gefrühstückt und los ging es.

Die Disney Studios öffneten erst um 10 Uhr, weshalb wir noch eine Stunde lang im Disneyland verbringen konnten. Da die Goldetta noch keine Lust auf Aktion hatte, gingen wir wieder ins Discoveryland, wo ich den Space Mountain ausgiebig testen konnte. Ich stehe einfach total auf das Dingen und die ganze Atmosphäre, die hier ausgestrahlt wird.

Um 10 Uhr wechselten wir dann aber die Parks. Die Disney Studios befassen sich damit, wie die Trickfilme gemacht werden. Alles soll die Anmutung von Hollywood rüberbringen, was vielleicht auch klappt, wenn man Hollywood kennt. Für mich sah es einfach nur groß und beeindruckend aus.

Im Park besuchten wir direkt das Hollywood Tower Hotel, welches ich noch nicht kannte. Hierbei handelte es sich im Grunde um einen Freifallturm im Dunkeln. Eigentlich mag ich diese Dinger nicht, doch in einem Käfig hatte ich mehr vertrauen. Was folgte waren einige tolle Effekte und ein Ritt von unten nach oben, eine Sicht über den Park und dann wieder rauf und runter. Richtig gut!

Weiter ging es zum Rock n´Rollercoaster, der im Zeichen von Aerosmith stand. Den kenne ich nur zu gut und liebe ihn! Es ist quasi eine Achterbahnfahrt durch ein Rockkonzert. Von Null auf Hundert in drei Sekunden und dann in eine mit Looping und Schrauben bepackte Halle. Dazu feinste Aerosmith Musik aus den Boxen. Leider viel zu leise.

Als weiteres Highlight im Park stellte sich die neue "Crush´s Toaster" Achterbahn heraus. wieder was neues, was sehr nach "Kindgerecht" aussah, sich aber als verdammt witzig und schnell herausstellte. "Findet Nemo" ist also nicht nur kindlich!

Den Rest des Tages verbrachten wir überwiegend in Shows und vor Leinwänden, in denen einem die Filmentwicklung oder Charakterentwicklung gezeigt wurde. Zudem schauten wir uns noch eine Show an, in der mit Autos diverse Stunts vorführten. Hier gab es viel zu viel Gerede, dafür aber wirklich krasse Hingucker!

Als weitere Zuschau-Attraktion gab es noch eine Fahrt durch eine Landschaft, in der plötzlich alles zu brennen begann, dann riesige Wassermassen vor einem herabstürzten und ein LKW umkippte. Sehr schön anzusehen und auch beeindrucken, für die Riesige Fläche aber etwas wenig.

Da die Disney Studios im Vergleich zum Disneyland recht klein sind, hatten wir ausgiebig Zeit, Dinge mehrfach zu rocken und uns wirklich alles anzuschauen. Das brachte Zeit, auch die Zeitintensivsten Shows sehen zu können. Klar, ich wäre liebend gerne noch einmal in den Disney Park gegangen, da jedoch unser Zug schon um 18:45 fuhr, blieb dafür leider keine Zeit mehr.

Somit war auch der zweite Tag ein voller Erfolg und unser Ausflug war bis auf den Pariser Regen absolut perfekt! Ich hatte selten so viel und vor allem so lange am Stück Freude! Ich bin der Goldetta zutiefst dankbar für dieses grandiose Geschenk! Das hat extrem gerockt und es war für uns beide eine wunderschöne Zeit! Vielen vielen Dank!

Jetzt bin ich natürlich sehr traurig, dass der ganze Spaß schon wieder vorbei ist. Das nächste Erklärte Ziel ist dann wohl das Disneyland in Florida. Dann aber bitte eine Woche lang, denn dort gibt es anscheinend wesentlich mehr. Das zahle ich dann auch selbst...