Wer denkt, Stahlträgermann macht zur Zeit Urlaub, der irrt sich gewaltig!
Eigentlich bin ich ja dauernd hier und dort an einer Baustelle am werkeln. Wie ich halt grade Zeit und Lust habe. Neben diversen Späßen wie dem Stahlträgerkostüm, Flyern oder Postern, ist die größte Baustelle immernch das gezeichnete Bild. Wie die meisten wissen habe ich irgendwann mal angefangen, den Stift in die Hand zu nehmen und fröhlich drauf los zu malen. Alles mit dem Hintergedanken, meine eigenen Stahlträger Bilder zu malen. Eine Koryphäe bin ich lange nicht, aber mühsam (und trickreich) ernährt sich ja bekanntlich das Eichhörnchen!
Wie auch immer. In den letzten Wochen habe ich verstärkt gezeichnet, platziert, getextet, geändert und weiter gebastelt. Das Resultat ist der zweite Teil des Stahträgermann Comics! Die Bilder gab es im letzten Jahr immer wieder auf Facebook zu sehen und finden sich nun gesammelt in gedruckter Form zu haben. Jedenfalls lautet so der Plan. Bislang existieren drei als limitierte Sonderausgabe mit letzten Fehlern.
Mal schauen wie viele ich davon drucken lasse. Möglichkeiten habe ich sehr gute. Bloß der Arbeitsaufwand ist nicht ohne. Bei einem Zwölfseiter reicht ein einfaches Falzen wie beim ersten Teil leider nicht aus. Mit schneiden, falzen, zusammenlegen und klammern braucht man schon etwas Zeit.
Wie auch immer! Ich halte meinen ersten eigenen Comic in den Händen und bin Stolz Oskar! Sieht großartig und wertig aus! Wesentlich besser, als ich es mir damals vorgestellt habe und mehr Seiten sind es auch geworden. Wunderbar! Auf zur nächsten Tat!
31.08.2012
30.08.2012
Mein Green Day Abend
Die zweite Hälfte des Jahres ist voll im gange. Das heißt bei uns meistens, dass nach den ganzen Festivals die Konzerte wieder losgehen. Wenn ich einen Blick in die nahe Zukunft werfe, dann sehe ich so einiges!
Gestern ging es nach Mönchengladbach. Green Day gaben sich nach drei Jahren endlich wieder die Ehre und spielten eines von drei Deutschlandkonzerten. Da durften wir natürlich nicht fehlen! Mit dabei waren der Horst, die M., die Goldetta und meine Wenigkeit.
2009 begeisterten mich Green Day mit einer super Show, guter Musik und feinem Mainstream-Punk-Rock (gibt es dafür eine Richtung?). Seitdem warteten wir auf ein neues Konzert. Jetzt stehen gleich drei neue Alben der Band in den Startlöchern, weshalb die "21 Century Breakdown" Tour zum Abschluss nochmal Vollgas gab.
Ein prima Open-Air Platz ist das da im Hockeypark in Mönchengladbach! Groß, gute Sicht von überall und halt unter freiem Himmel.
Schlimm fand ich nur das Publikum! Was die Jugend heute unter Punk-Rock versteht, finde ich gruselig! OK, Green Day sind jetzt auch bei weitem nicht die Sex Pistols. Aber was da rumlief...? Und das alter! Ein Typ stand vor mir und filmte jedes Lied mit seinem Scheiß Handy. Ich lies es mir nicht nehmen, ihn immer anzustoßen, damit die eh beschissene Aufnahme noch schön verwackelt wird. Ich hab halt keine Lust, das halbe Konzert einen Bildschirm vor der Fresse zu haben! Natürlich mopperte er irgendwann, worauf der Horst meinte, dass er mit 12 schon längt zu der Zeit im Bett war. Darauf kam aber probt ein "Wieso?? Ich bin doch schon 14!". Die Fronten wurden kurzerhand in einem Pogotanz geklärt. Dann war auch Ruhe.
Eine weitere Granate stand irgendwann zu Beginn vor mir. Diese Körnerfressende Hippe fand es gar nicht gut, dass wir weiter nach vorne wollten und blockierte auf Teufel komm raus den Weg. Ich denke mal, wie hat für genau den Platz bezahlt. Meine Frage, ob das bei Take That immer so wäre, ignorierte sie. Als Mitglied der 68er Bewegung hatte man noch die Nerven, Dinge auszusitzen. Auch hier regelte ein angezettelter Pogotanz das Problem. Merke also: bei Problemen, Pogotanz!
Das Konzert an sich war wie erwartet gut! OK, der Sound war die erste halbe Stunde wirklich zu leise. leiser Gesang, recht dünner Sound. Das änderte sich aber zum Glück, als der Tonmann aufwachte.
Die Liedauswahl war prima! Von vielleicht 6 Stücken der letzten beiden Alben wurde überwiegend von der Dookie und der Kerpunk Musik ins Programm genommen. Darunter wirkliche Schätze! Leider war auch Showmäßig einiges sie damals, aber das gehört wohl zum Grundprogramm.
Gespielt wurde dieses Mal ohne großes Tamtam. Soll heißen, es gab keine riesen Leinwand im Hintergrund, keine Pyrotechnik und nicht einmal ablenkende Monitore an den Seiten. So kann man sich wesentlich besser auf die Musik konzentrieren, wobei ich gegen eine Bomastshow auch nichts habe.
Schön war das Dingen! Endlich wieder mit dem Horst gerockt! Ich bin auf das neue Album gespannt und hoffe, es kommt in naher Zukunft nochmal eine Tour. Wir werden sehen!
Gestern ging es nach Mönchengladbach. Green Day gaben sich nach drei Jahren endlich wieder die Ehre und spielten eines von drei Deutschlandkonzerten. Da durften wir natürlich nicht fehlen! Mit dabei waren der Horst, die M., die Goldetta und meine Wenigkeit.
2009 begeisterten mich Green Day mit einer super Show, guter Musik und feinem Mainstream-Punk-Rock (gibt es dafür eine Richtung?). Seitdem warteten wir auf ein neues Konzert. Jetzt stehen gleich drei neue Alben der Band in den Startlöchern, weshalb die "21 Century Breakdown" Tour zum Abschluss nochmal Vollgas gab.
Ein prima Open-Air Platz ist das da im Hockeypark in Mönchengladbach! Groß, gute Sicht von überall und halt unter freiem Himmel.
Schlimm fand ich nur das Publikum! Was die Jugend heute unter Punk-Rock versteht, finde ich gruselig! OK, Green Day sind jetzt auch bei weitem nicht die Sex Pistols. Aber was da rumlief...? Und das alter! Ein Typ stand vor mir und filmte jedes Lied mit seinem Scheiß Handy. Ich lies es mir nicht nehmen, ihn immer anzustoßen, damit die eh beschissene Aufnahme noch schön verwackelt wird. Ich hab halt keine Lust, das halbe Konzert einen Bildschirm vor der Fresse zu haben! Natürlich mopperte er irgendwann, worauf der Horst meinte, dass er mit 12 schon längt zu der Zeit im Bett war. Darauf kam aber probt ein "Wieso?? Ich bin doch schon 14!". Die Fronten wurden kurzerhand in einem Pogotanz geklärt. Dann war auch Ruhe.
Eine weitere Granate stand irgendwann zu Beginn vor mir. Diese Körnerfressende Hippe fand es gar nicht gut, dass wir weiter nach vorne wollten und blockierte auf Teufel komm raus den Weg. Ich denke mal, wie hat für genau den Platz bezahlt. Meine Frage, ob das bei Take That immer so wäre, ignorierte sie. Als Mitglied der 68er Bewegung hatte man noch die Nerven, Dinge auszusitzen. Auch hier regelte ein angezettelter Pogotanz das Problem. Merke also: bei Problemen, Pogotanz!
Das Konzert an sich war wie erwartet gut! OK, der Sound war die erste halbe Stunde wirklich zu leise. leiser Gesang, recht dünner Sound. Das änderte sich aber zum Glück, als der Tonmann aufwachte.
Die Liedauswahl war prima! Von vielleicht 6 Stücken der letzten beiden Alben wurde überwiegend von der Dookie und der Kerpunk Musik ins Programm genommen. Darunter wirkliche Schätze! Leider war auch Showmäßig einiges sie damals, aber das gehört wohl zum Grundprogramm.
Gespielt wurde dieses Mal ohne großes Tamtam. Soll heißen, es gab keine riesen Leinwand im Hintergrund, keine Pyrotechnik und nicht einmal ablenkende Monitore an den Seiten. So kann man sich wesentlich besser auf die Musik konzentrieren, wobei ich gegen eine Bomastshow auch nichts habe.
Schön war das Dingen! Endlich wieder mit dem Horst gerockt! Ich bin auf das neue Album gespannt und hoffe, es kommt in naher Zukunft nochmal eine Tour. Wir werden sehen!
28.08.2012
Mein Wochenende
Ein indirektes Warburg-Wochenende liegt hinter mir. Indirekt, weil ich am Freitag zwar zur Goldetta fuhr, am Samstag jedoch weiter nach Trendelburg zur Kanutour.
Der Freitag war extrem chillig. Gegen 17 Uhr kam ich an. Erstmal ein wenig Sonne tanken, Eis essen und wieder nach Hause. Nach dem Abendessen ging es auf die Couch. Klassischer Gammelabend (für nix zu tun Leute), Serien schauen und Video spielen. Viel konnten wir an den Abend nicht starten, da ich am Samstag früh raus musste. Also gab es eine Folge The Walking Dead und noch ein wenig Resident Evil. Dieses Spiel bekommen wir einfach nicht fertig. Ich dachte es wäre gar nicht so lang. ist es aber doch!
Am Samstag in der in der Früh ging es auf nach Trendelburg zur Kanutour. Treffen um neun Uhr, also ging es schon um halb neun für mich los. Angekommen, Kanu geschnappt und rauf auf´s Wasser. Alles mit Arbeitskollegen. Eine willkommene Abwechslung (wertfrei!!!).
Im Vergleich zum letzten Jahr, kippten wir zwar irgendwann wieder um, aber nicht schon nach fünf Sekunden. Irgendwann nach 45 Minuten oder so. Aber nach diversen Wasserschlachten und Kenterversuchen waren wir eh schon nass. Kanufahren heißt halt Krieg!
Ich kann hier jetzt 1000 Lustige Szenen niederschreiben, doch wenn man nicht dabei war, ist das auch nicht wirklich witzig.
Nachmittags ging es nach einer warmen Dusche vom Hotel aus zum Kanutreff. Hier gab es genügend Getränke, viel zu grillen und gute Laune. Feierei von 16 Uhr bis in die Nacht hinein. Rumalbern und Unterhalten. Wie immer, nur mit anderen Leuten.
Am Sonntag ging es schon recht früh zurück nach Warburg. Früh für meine Verhältnisse. Irgendwie scheint der Rest der Welt nicht gerne zu schlafen und ist am Sonntag immer schon um 9 Uhr wach... Gegen 10:20 kam ich jedenfalls bei der Goldetta an. Ein zweites Frühstück und ab vor die Konsole. Skyrim sollte endlich ausgiebig gespielt werden, was wir den Nachmittag über auch taten. Ein fantastisches Spiel! Mehr dazu später einmal.
Zwischendurch noch eine Folge Breaking Bad, abends noch eine Folge Walkind Dead und schon war der Sonntag rum. Extrem entspannend, extrem gut! Aber nächstes Wochenende will ich endlich wieder ausschlafen!
Der Freitag war extrem chillig. Gegen 17 Uhr kam ich an. Erstmal ein wenig Sonne tanken, Eis essen und wieder nach Hause. Nach dem Abendessen ging es auf die Couch. Klassischer Gammelabend (für nix zu tun Leute), Serien schauen und Video spielen. Viel konnten wir an den Abend nicht starten, da ich am Samstag früh raus musste. Also gab es eine Folge The Walking Dead und noch ein wenig Resident Evil. Dieses Spiel bekommen wir einfach nicht fertig. Ich dachte es wäre gar nicht so lang. ist es aber doch!
Am Samstag in der in der Früh ging es auf nach Trendelburg zur Kanutour. Treffen um neun Uhr, also ging es schon um halb neun für mich los. Angekommen, Kanu geschnappt und rauf auf´s Wasser. Alles mit Arbeitskollegen. Eine willkommene Abwechslung (wertfrei!!!).
Im Vergleich zum letzten Jahr, kippten wir zwar irgendwann wieder um, aber nicht schon nach fünf Sekunden. Irgendwann nach 45 Minuten oder so. Aber nach diversen Wasserschlachten und Kenterversuchen waren wir eh schon nass. Kanufahren heißt halt Krieg!
Ich kann hier jetzt 1000 Lustige Szenen niederschreiben, doch wenn man nicht dabei war, ist das auch nicht wirklich witzig.
Nachmittags ging es nach einer warmen Dusche vom Hotel aus zum Kanutreff. Hier gab es genügend Getränke, viel zu grillen und gute Laune. Feierei von 16 Uhr bis in die Nacht hinein. Rumalbern und Unterhalten. Wie immer, nur mit anderen Leuten.
Am Sonntag ging es schon recht früh zurück nach Warburg. Früh für meine Verhältnisse. Irgendwie scheint der Rest der Welt nicht gerne zu schlafen und ist am Sonntag immer schon um 9 Uhr wach... Gegen 10:20 kam ich jedenfalls bei der Goldetta an. Ein zweites Frühstück und ab vor die Konsole. Skyrim sollte endlich ausgiebig gespielt werden, was wir den Nachmittag über auch taten. Ein fantastisches Spiel! Mehr dazu später einmal.
Zwischendurch noch eine Folge Breaking Bad, abends noch eine Folge Walkind Dead und schon war der Sonntag rum. Extrem entspannend, extrem gut! Aber nächstes Wochenende will ich endlich wieder ausschlafen!
23.08.2012
Meine handyfreie Zeit
Samrtphones sind eine wirklich feine Sache! Unterwegs Zugriff auf Mails, kostenfreie SMS, telefonieren und tausende andere Möglichkeiten. Ich habe da großen Spaß dran, bin aber auch oft genug genervt. Permanentes "Zzzzzt Zzzzzzt" dank Waht´s App kann schon durchaus anstrengend sein. Klar, im Normalfall will ein Freund etwas wissen oder sich gar mit mir treffen. Immer gut! Oft ist es aber auch nur Stuss oder lustiger Zeitvertreib wie Facebook oder was auch immer.
Weil ich am Dienstag mein Handy zur Reparatur geschickt habe, bin ich seit dem handylos. Eine Zeit, der ich wirklich gespannt gegenüber stand. Micro-SIM sei Dank konnte ich natürlich kein altes Handy nutzen, also verzichtete ich völlig auf die mobile Erreichbarkeit. Und man stelle fest, es geht! Es geht sogar sehr sehr gut!
Zugegeben, man ist schon eingeschränkt, was die Kommunikation angeht. Ich bin kein Mensch, der gerne zu Hause verschimmelt, weshalb ich bei jedem Sonnenstrahl gerne vor der Tür bin. Ein Anruf über das Festnetz ist deswegen selten erfolgreich. Gewohnte Chat´s im Besagten Programm wären grade bei so Sachen wie einem geplanten Grillabend hilfreich. Hier frage ich mich wirklich, wie das früher ging. Neben der allgemeinen Telefonkette fällt mir da auf die Schnelle nix ein. Zudem die Meisten anderen sind ja auch viel unterwegs, weshalb diese nur über das Festnetz auch nicht erreichbar wären. Und Mutti kann da auch nicht mehr als "Ich sag´s weiter" Funktion dienen, weil man nicht mehr bei ihr wohnt. Also ist die Chatgruppe eigentlich eine Top Angelegenheit. Eigentlich... Man stapft trotzdem im Dunkeln.
Um endlich auf den Punkt zu kommen, meine letzten beiden Tage waren sehr angenehm! Angefangen am Dienstag, als ich laufen war. Keine Zeitangabe zur Orientierung, keine Musik, kein Stress. Einfach nur ich und der Wald! Ich habe mehr auf meine Atmung geachtet, genoss die Umgebunggeräusche, das knirschen der Steine am Boden. Sowas halt. War extrem gut! Um zur Belohnung habe ich meine Zeitvorgabe von 60 Minuten noch um 15 Minuten verbessert. Weil ich mich einfach nicht um die Zeit gekümmert habe.
Genauso war es auch Abends im Garten. Ich war einfach da. Wichtig zu wissen, ich trage zum Glück keine Armbanduhr, weshalb ich überhaupt nicht wusste, wie lange ich was mache. Einfach machen! Im Garten arbeiten mit völliger Ruhe. Keine Ahnung ob jemand kommt, weil sich ja keiner melden konnte. Also konnte wiederum auch nichts stören. War schon gut!
Große Nachteile habe ich eigentlich keine gemerkt. Klar, die mangelnde Kommunikation. Aber sonst? Ich greife öfters zur Hosentasche, der bekannte Handy-noch-da-Checkgriff, bekomme einen kurzen Herzinfarkt und besinne mich schnell. Nachts kann ich mich nicht aufnehmen (was die beiden Nächte anscheinend fatal war) und ich kann nicht dauernd das Wetter checken. Aber sonst...? OK, ich muss zugeben, dass ich ja auch ein Cheater bin. Immerhin liegt bei mir zu Hause das iPad. Das klappt aber nur im W-Lan. Und zu Hause steht ja auch der Rechner mit allen Funktionen.
Heute kommt meine Telefon jedenfalls wieder. Sicherlich wird es wie gewohnt seinen Platz in meiner Tasche als ständiger Begleiter behalten. Immerhin könnte man ja doch ein Foto von etwas tollem machen, kriegt die super Info oder dergleichen. Aber hin und wieder mal ohne Telefon? Ich bitte darum!
Weil ich am Dienstag mein Handy zur Reparatur geschickt habe, bin ich seit dem handylos. Eine Zeit, der ich wirklich gespannt gegenüber stand. Micro-SIM sei Dank konnte ich natürlich kein altes Handy nutzen, also verzichtete ich völlig auf die mobile Erreichbarkeit. Und man stelle fest, es geht! Es geht sogar sehr sehr gut!
Zugegeben, man ist schon eingeschränkt, was die Kommunikation angeht. Ich bin kein Mensch, der gerne zu Hause verschimmelt, weshalb ich bei jedem Sonnenstrahl gerne vor der Tür bin. Ein Anruf über das Festnetz ist deswegen selten erfolgreich. Gewohnte Chat´s im Besagten Programm wären grade bei so Sachen wie einem geplanten Grillabend hilfreich. Hier frage ich mich wirklich, wie das früher ging. Neben der allgemeinen Telefonkette fällt mir da auf die Schnelle nix ein. Zudem die Meisten anderen sind ja auch viel unterwegs, weshalb diese nur über das Festnetz auch nicht erreichbar wären. Und Mutti kann da auch nicht mehr als "Ich sag´s weiter" Funktion dienen, weil man nicht mehr bei ihr wohnt. Also ist die Chatgruppe eigentlich eine Top Angelegenheit. Eigentlich... Man stapft trotzdem im Dunkeln.
Um endlich auf den Punkt zu kommen, meine letzten beiden Tage waren sehr angenehm! Angefangen am Dienstag, als ich laufen war. Keine Zeitangabe zur Orientierung, keine Musik, kein Stress. Einfach nur ich und der Wald! Ich habe mehr auf meine Atmung geachtet, genoss die Umgebunggeräusche, das knirschen der Steine am Boden. Sowas halt. War extrem gut! Um zur Belohnung habe ich meine Zeitvorgabe von 60 Minuten noch um 15 Minuten verbessert. Weil ich mich einfach nicht um die Zeit gekümmert habe.
Genauso war es auch Abends im Garten. Ich war einfach da. Wichtig zu wissen, ich trage zum Glück keine Armbanduhr, weshalb ich überhaupt nicht wusste, wie lange ich was mache. Einfach machen! Im Garten arbeiten mit völliger Ruhe. Keine Ahnung ob jemand kommt, weil sich ja keiner melden konnte. Also konnte wiederum auch nichts stören. War schon gut!
Große Nachteile habe ich eigentlich keine gemerkt. Klar, die mangelnde Kommunikation. Aber sonst? Ich greife öfters zur Hosentasche, der bekannte Handy-noch-da-Checkgriff, bekomme einen kurzen Herzinfarkt und besinne mich schnell. Nachts kann ich mich nicht aufnehmen (was die beiden Nächte anscheinend fatal war) und ich kann nicht dauernd das Wetter checken. Aber sonst...? OK, ich muss zugeben, dass ich ja auch ein Cheater bin. Immerhin liegt bei mir zu Hause das iPad. Das klappt aber nur im W-Lan. Und zu Hause steht ja auch der Rechner mit allen Funktionen.
Heute kommt meine Telefon jedenfalls wieder. Sicherlich wird es wie gewohnt seinen Platz in meiner Tasche als ständiger Begleiter behalten. Immerhin könnte man ja doch ein Foto von etwas tollem machen, kriegt die super Info oder dergleichen. Aber hin und wieder mal ohne Telefon? Ich bitte darum!
21.08.2012
Mein Area4 Festival
Alle Jahre wieder besuchen die Goldetta und ich das Area4 Festival in Lüdinghausen. DAS Festival bei uns um die Ecke und in diesem Jahr Festival Nummer drei.
Das Besondere ist immer wieder, dass wir dank dem HorstSergio kostenlos VIP Tickets bekommen, die uns das Campen auf dem Presse-Zeltplatz ermöglicht. Hier kann man gepflegt neben dem Auto Zelten, was einen unbezahlbaren Vorteil mitsich bringt!
Zudem kann man den Special Eingang im Infield benutzen, was einem locker 5-10 Minuten Weg erspart. Das wiederum ermöglicht diverse kurze Besuche des Zeltplatzes, um Getränke oder ähnliches aufzufrischen. Zudem konnte ich am Donnerstag in der Nacht mitten auf der Bühne stehen, was trotz leerem Gelände beeindruckend war.
Ebenfalls besonders war der Zeltplatz vom Taschinger, Daijiro und weiblichem Anhang. Genervt vom Krawall im letzten Jahr, gingen sie dieses Mal auf den "Grüner Wohnen" Zeltplatz. Hier ist weniger Müll, weniger Assis und Nachts ist ab ein Uhr Ruhe. Zudem war ihr Pavillon nur eine Minute von uns entfernt. Deluxe also!
Goldetta und ich verbrachten den Donnerstag allein am Zelt und besuchten Abends die Disko. Prächtig wie in jedem Jahr. Am Freitag ging es Mittags zu den anderen, wo wir bis zum Abend blieben. Ähnlich verlief es auch am Samstag. Es macht wenig Sinn, hier ins Detail zu gehen. Kennt man ja im allgemeinen. Man sitzt zusammen, trinkt Bier und macht eine ganze Menge Blödsinn. Schaut ein paar Band und bespaßt sich weiter. Und das im Grunde vier Tage am Stück. Dazu wie immer das "alles scheißegal" Gefühl, welches ich auf Festivals so liebe.
Anders als bei den letzten Festivals war in diesem Jahr das Wetter. Wo sonst fast immer ein Tag Regen mit dabei ist, gab es in diesem Jahr Sonne Satt. Das wohl wärmste Wochenende des Jahres oder länger war genau dieses. Der ein oder andre hat es vielleicht mitbekommen. 30 Grad am Freitag und mindestens zwei Grad mehr pro weiteren Tag. Großartig! Mit genügend Schatten, damit ich nicht völlig verbrenne, eine wunderbare Sache für mich! Klar, man schwitzt wie hulle, morgens im Zelt ist schlimm, aber ansonsten genau mein Ding! So muss Sommer!
Vor der Bühne gab es grade am Sonntag immer wieder eine Abkühlung mit dem Feuerwehrschlauch. Nachbarn am Zeltplatz hatten sogar einen richtigen Pool mit 80cm Wassertiefe. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, mal reinzuspringen.
Besonders gut wurde es nochmal am Sonntag. Der Host besuchte uns und brachte einsgekühlte Getränke mit. Gemütlich am Zelt gesessen, was gefuttert und für das nächste Konzert fertig gemacht. Fast schon klassisch im gezeigten Super Mario Outfit. Das war bei den Temperaturen allerdings weniger angenehm. Aber was tut man nicht alles, um im Mittelpunkt zu stehen.
Nebenbei kam dann immer mein Lieblingssquad-Leader vorbei und hat mir täglich meinen Stempel gegeben, der besagt, dass ich den Tag über auch ordentlich gefeiert habe. Am Sonntag gab es sogar einen Bonusstempel für besondere Leistung!
Ein tolles Festival! Leider wird es wohl auch in diesem Jahr als Abschluss für den Sommer stehen. Die Prognosen sehen jedenfalls so aus. Dabei bin ich doch nächste Woche noch auf Kanutour...
Jetzt aber bin ich erstmal froh, wieder in einem richtigen Bett zu schlafen. Vier Nächte Zelt reichen. Auf Jahr gerechnet waren es sogar neun.
Dank an alle die dabei waren! Es war wie immer großartig!
Hier noch die Liste der von mir geschauten Bands. Mehr als auf anderen Festivals!
Boysetsfire
Social Distortion
Bullet for my Valentine
Slime
Sick of it all
Me first and the gimme gimmes
Sportfreunde Stiller
Beatsteaks
Das Besondere ist immer wieder, dass wir dank dem HorstSergio kostenlos VIP Tickets bekommen, die uns das Campen auf dem Presse-Zeltplatz ermöglicht. Hier kann man gepflegt neben dem Auto Zelten, was einen unbezahlbaren Vorteil mitsich bringt!
Zudem kann man den Special Eingang im Infield benutzen, was einem locker 5-10 Minuten Weg erspart. Das wiederum ermöglicht diverse kurze Besuche des Zeltplatzes, um Getränke oder ähnliches aufzufrischen. Zudem konnte ich am Donnerstag in der Nacht mitten auf der Bühne stehen, was trotz leerem Gelände beeindruckend war.
Ebenfalls besonders war der Zeltplatz vom Taschinger, Daijiro und weiblichem Anhang. Genervt vom Krawall im letzten Jahr, gingen sie dieses Mal auf den "Grüner Wohnen" Zeltplatz. Hier ist weniger Müll, weniger Assis und Nachts ist ab ein Uhr Ruhe. Zudem war ihr Pavillon nur eine Minute von uns entfernt. Deluxe also!
Goldetta und ich verbrachten den Donnerstag allein am Zelt und besuchten Abends die Disko. Prächtig wie in jedem Jahr. Am Freitag ging es Mittags zu den anderen, wo wir bis zum Abend blieben. Ähnlich verlief es auch am Samstag. Es macht wenig Sinn, hier ins Detail zu gehen. Kennt man ja im allgemeinen. Man sitzt zusammen, trinkt Bier und macht eine ganze Menge Blödsinn. Schaut ein paar Band und bespaßt sich weiter. Und das im Grunde vier Tage am Stück. Dazu wie immer das "alles scheißegal" Gefühl, welches ich auf Festivals so liebe.
Anders als bei den letzten Festivals war in diesem Jahr das Wetter. Wo sonst fast immer ein Tag Regen mit dabei ist, gab es in diesem Jahr Sonne Satt. Das wohl wärmste Wochenende des Jahres oder länger war genau dieses. Der ein oder andre hat es vielleicht mitbekommen. 30 Grad am Freitag und mindestens zwei Grad mehr pro weiteren Tag. Großartig! Mit genügend Schatten, damit ich nicht völlig verbrenne, eine wunderbare Sache für mich! Klar, man schwitzt wie hulle, morgens im Zelt ist schlimm, aber ansonsten genau mein Ding! So muss Sommer!
Vor der Bühne gab es grade am Sonntag immer wieder eine Abkühlung mit dem Feuerwehrschlauch. Nachbarn am Zeltplatz hatten sogar einen richtigen Pool mit 80cm Wassertiefe. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, mal reinzuspringen.
Besonders gut wurde es nochmal am Sonntag. Der Host besuchte uns und brachte einsgekühlte Getränke mit. Gemütlich am Zelt gesessen, was gefuttert und für das nächste Konzert fertig gemacht. Fast schon klassisch im gezeigten Super Mario Outfit. Das war bei den Temperaturen allerdings weniger angenehm. Aber was tut man nicht alles, um im Mittelpunkt zu stehen.
Nebenbei kam dann immer mein Lieblingssquad-Leader vorbei und hat mir täglich meinen Stempel gegeben, der besagt, dass ich den Tag über auch ordentlich gefeiert habe. Am Sonntag gab es sogar einen Bonusstempel für besondere Leistung!
Ein tolles Festival! Leider wird es wohl auch in diesem Jahr als Abschluss für den Sommer stehen. Die Prognosen sehen jedenfalls so aus. Dabei bin ich doch nächste Woche noch auf Kanutour...
Jetzt aber bin ich erstmal froh, wieder in einem richtigen Bett zu schlafen. Vier Nächte Zelt reichen. Auf Jahr gerechnet waren es sogar neun.
Dank an alle die dabei waren! Es war wie immer großartig!
Hier noch die Liste der von mir geschauten Bands. Mehr als auf anderen Festivals!
Boysetsfire
Social Distortion
Bullet for my Valentine
Slime
Sick of it all
Me first and the gimme gimmes
Sportfreunde Stiller
Beatsteaks
14.08.2012
Meine Umdekorierung
Der Ordnung halber wurde dann noch die Wand mit meinem letzten Rest Farbe wieder aufgehübscht. Die muss komischerweise immer leiden, wenn Gäste genau an dieser Stelle sitzen. Aber da wird jetzt Rücksicht drauf genommen!!!
Drei Bilder liegen jetzt noch ausgedruckt im Schrank. Einen Platz habe ich schon, fehlen nur noch die Rahmen. Wird super!
13.08.2012
Unsere Feier
Am Samstag war es soweit! Die Goldetta und ich feierten unseren Geburtstag. Wie in jedem Jahr im Garten, wie im letzten Jahr mit dicker Ausstattung.
Wieder habe ich mich in Sachen Bier auf den HorstSergio verlassen, der pünktlich zum offiziellen Partystart alles aufgebaut hatte. Bier vom Fass ist halt immernoch am besten. Zudem hat man mit den ganzen Gläsern erheblich weniger Arbeit!
Zwei Pavillons, eine Theke, etliche Zutaten für den ein oder anderen Cocktail und die wirklich gut aussehenden Lampen! Dazu etliche Fackeln und Kerzen, das obligatorische Feuer und viele Freunde mit sehr guter Laune!
An diesem Abend stimmte mal wieder alles! Das Wetter hätte kaum besser sein können, die Leute schienen ihren Spaß gehabt zu haben, alles klappte reibungslos und ärger gab es auch keinen. Nichteinmal die Polizei musste kommen. Dafür zwar ein Nachbar, aber mit dem hatte ich im Vorfeld schon ausgemacht, er solle einfach vorbeikommen und bescheid sagen. Hat ja geklappt.
Wieder einmal kam ich in den Genuss toller Ideen diverser guten Freunde. Dieses Mal, in Anlehnung an die beiden Spaßtage im Rahmen meines Geburtstags, gab es dieses Mal einen Kindergeburtstag. Soll heißen, es wurde altersgerechte Spiele gespielt. Eier(-likör)lauf, Sächüpfen, Topfschlagen und Apfelfischen. Vier Disziplinen, in denen ich mich gegen Goldetta stellen musste. Der Fairnesshalber mit kleinen Hindernissen auf meiner Seite. Eierlauf mit zwei Eiern (für jede Hand), Sächüpfen mit einer Person auf dem Rücken und Topfschlagen mit einer Festgebundenen Hand. Beim Apfelfischen wurde ein Apfel kurzerhand unter einen Topf gelegt. Keine Ahnung warum, alle vier Spiele verlor ich. Goldetta ist einfach besser!
Den restlichen Abend über wurde ausgiebig gefeiert. Die Leute blieben im Schnitt bis drei Uhr, was auf eine gute Party schließen lässt. Ich selbst blieb mit einigen anderen Hartgesottenen noch bin etwa 5:30 Uhr, bis es uns dann doch nach Hause zog.
Wirklich schade finde ich es auf solchen Feiern ja immer, dass man nicht genug Zeit hat, mit allen Gästen so lange zu reden, wie man es gerne mag. Bei größeren Feiern hab ich es eh am liebsten, wenn ich durch das Treiben laufen kann, hier was quatschen, dort was schauen und einfach Freude an allem zu haben. Wenn dann Leute da sind, die man nicht so oft sieht, dann verquatscht man sich schonmal gerne. Andere wiederum habe ich kaum zu Gesicht bekommen. Man sollte zwei Abende feiern, an denen jeweils die selben Personen da sind. Oder einfach schon Nachmittags anfangen. Das ist überhaupt die Idee! Aber dann geht die Hälfte schon Abends... Egal.
Die übliche Sorge am nächsten Tag, der Garten sähe schrecklich aus, bewahrheitete sich zum Glück nicht. Lag zum größten Teil am eben genannten Glasvorteil. Kaum Flasche. Klar, Müll gab es trotzdem und 1 1/2 Stunden musste ich trotzdem rödeln, aber im Grunde ist der Garten jetzt wieder genauso schick, wie er sein soll.
Also wieder ein Jahr warten...
Einen lieben Dank nochmal an alle, die geholfen haben, die da waren, für die tollen Geschenke und auch einfach so! Man kann ja doch schon ein bisschen doll glücklich über einen solchen Freundeskreis sein!
Wieder habe ich mich in Sachen Bier auf den HorstSergio verlassen, der pünktlich zum offiziellen Partystart alles aufgebaut hatte. Bier vom Fass ist halt immernoch am besten. Zudem hat man mit den ganzen Gläsern erheblich weniger Arbeit!
Zwei Pavillons, eine Theke, etliche Zutaten für den ein oder anderen Cocktail und die wirklich gut aussehenden Lampen! Dazu etliche Fackeln und Kerzen, das obligatorische Feuer und viele Freunde mit sehr guter Laune!
An diesem Abend stimmte mal wieder alles! Das Wetter hätte kaum besser sein können, die Leute schienen ihren Spaß gehabt zu haben, alles klappte reibungslos und ärger gab es auch keinen. Nichteinmal die Polizei musste kommen. Dafür zwar ein Nachbar, aber mit dem hatte ich im Vorfeld schon ausgemacht, er solle einfach vorbeikommen und bescheid sagen. Hat ja geklappt.
Wieder einmal kam ich in den Genuss toller Ideen diverser guten Freunde. Dieses Mal, in Anlehnung an die beiden Spaßtage im Rahmen meines Geburtstags, gab es dieses Mal einen Kindergeburtstag. Soll heißen, es wurde altersgerechte Spiele gespielt. Eier(-likör)lauf, Sächüpfen, Topfschlagen und Apfelfischen. Vier Disziplinen, in denen ich mich gegen Goldetta stellen musste. Der Fairnesshalber mit kleinen Hindernissen auf meiner Seite. Eierlauf mit zwei Eiern (für jede Hand), Sächüpfen mit einer Person auf dem Rücken und Topfschlagen mit einer Festgebundenen Hand. Beim Apfelfischen wurde ein Apfel kurzerhand unter einen Topf gelegt. Keine Ahnung warum, alle vier Spiele verlor ich. Goldetta ist einfach besser!
Den restlichen Abend über wurde ausgiebig gefeiert. Die Leute blieben im Schnitt bis drei Uhr, was auf eine gute Party schließen lässt. Ich selbst blieb mit einigen anderen Hartgesottenen noch bin etwa 5:30 Uhr, bis es uns dann doch nach Hause zog.
Wirklich schade finde ich es auf solchen Feiern ja immer, dass man nicht genug Zeit hat, mit allen Gästen so lange zu reden, wie man es gerne mag. Bei größeren Feiern hab ich es eh am liebsten, wenn ich durch das Treiben laufen kann, hier was quatschen, dort was schauen und einfach Freude an allem zu haben. Wenn dann Leute da sind, die man nicht so oft sieht, dann verquatscht man sich schonmal gerne. Andere wiederum habe ich kaum zu Gesicht bekommen. Man sollte zwei Abende feiern, an denen jeweils die selben Personen da sind. Oder einfach schon Nachmittags anfangen. Das ist überhaupt die Idee! Aber dann geht die Hälfte schon Abends... Egal.
Die übliche Sorge am nächsten Tag, der Garten sähe schrecklich aus, bewahrheitete sich zum Glück nicht. Lag zum größten Teil am eben genannten Glasvorteil. Kaum Flasche. Klar, Müll gab es trotzdem und 1 1/2 Stunden musste ich trotzdem rödeln, aber im Grunde ist der Garten jetzt wieder genauso schick, wie er sein soll.
Also wieder ein Jahr warten...
Einen lieben Dank nochmal an alle, die geholfen haben, die da waren, für die tollen Geschenke und auch einfach so! Man kann ja doch schon ein bisschen doll glücklich über einen solchen Freundeskreis sein!
09.08.2012
Mein Kinobesuch
Kino Kino Kino! Und das andauernd! Macht momentan aber auch Spaß! Immerhin laufen grad einige gute Streifen.
Gestern ging es in Prometheus, dem Alien Prequel, auf das die Kinowelt seit etwa einem Jahr wie blöde wartet. Ich spoilere hier vielleicht ein wenig rum. Also seid gewarnt!
Warum liegt der Space Jockey da wo er liegt, wieso der Notruf, warum das Alien und wieso überhaupt. Viele Fragen stellten sich mir plötzlich, als ich von Prometheus erfuhr und kürzlich noch Alien sah. Mit diesen Fragen und einem dicken Batzen Erwartungen ging ich gestern ins Kino.
Direkt vorne weg. Prometheus ist super, aber die Erwartungen wurden einfach nicht erfüllt.
Vieles wird hier richtig gemacht. Die Bilder sind wirklich klasse! Die Schauspieler sind recht gut gewählt, die Kamera, das Bild und was nicht noch alles zur Audivisuellen Perfektion gehört, 1A! Aber ein Film besteht leider nicht nur aus Bild und Sound.
Wäre der Film ein reiner SiFi Actionfilm, dann hätte ich nichts zu mosern. Aber es ist das Alien Prequel, weshalb ich da schon großes erwartete. Und davon bekam ich wenig mit. Die Story fängt sehr gemütlich aber durgehend interessant an. Man schwirrt im Universum rum, erwacht so langsam aus dem Schlaf und landet kurze Zeit später auf einem Planeten, um den Schöpfer zu treffen.
Mandem man eine Außerirdische Basis oder sowas findet, ist man kaum überrascht, dass es Außerirdisches Leben gibt, man hat es ja irgendwo erwartet. Nach einigem Hickhack und guten Aktionszenen geht das Getümmel los und irgendwas scheint da gar nicht gut zu laufen. Wohlbemerkt für die Crew, der Zuschauer hat Spaß!
Doch irgendwas hat mich da gestern nicht überzeugt. Klar, die Schocker waren streckenweise sehr gut, ich habe gezuckt. Ich wollte zu jedem Zeitpunkt wissen wie es weiter geht. Aber richtig mitgenommen wurde ich nicht. Vielmehr fühlte ich mich als Zuschauer nach und nach sitzengelassen. Der gute Ridley gibt einen Scheiß drauf, dem Zuschauer Antworten zu geben. Stattdessen werden viele neue Fragen gestellt.
Dieser Konstrukteur, warum kann der nicht sprechen? Dieser Alien kredenzende Schleim. Warum ist der und wo kommt der her? Warum erschaffen die Konstrukteure die Menschen, wollen sie dann aber wieder platt machen? Und warum wurde Logan Marshall-Green bewusst infiziert?
Das Ende ist natürlich offen, immerhin kann man ja einen zweiten Teil drehen. Prometheus endet in etwa so, als hätte am Ende von Terminator 2 "Skynet has been rebooted" gestanden. In wieweit das Ende jetzt nötig war, dass sei mal dahingestellt. Toll wäre es natürlich, wenn das Kind ein Double oder gar eine Trilogie wird, in der alles aufgelöst wird. Dann nehme ich den ganzen Eintrag zurück und beschränke mich auf ein "geiler Einstieg für eine ggf. geile Trilogie".
Wie gesagt, der Film ist an sich schon großes Kino. Leider springt der Funke nicht so ganz über und es bleibt ein gewisses Gefühl der Leere übrig. Man ist keinesfalls befriedigt. Mal schauen, was da noch kommt...
Gestern ging es in Prometheus, dem Alien Prequel, auf das die Kinowelt seit etwa einem Jahr wie blöde wartet. Ich spoilere hier vielleicht ein wenig rum. Also seid gewarnt!
Warum liegt der Space Jockey da wo er liegt, wieso der Notruf, warum das Alien und wieso überhaupt. Viele Fragen stellten sich mir plötzlich, als ich von Prometheus erfuhr und kürzlich noch Alien sah. Mit diesen Fragen und einem dicken Batzen Erwartungen ging ich gestern ins Kino.
Direkt vorne weg. Prometheus ist super, aber die Erwartungen wurden einfach nicht erfüllt.
Vieles wird hier richtig gemacht. Die Bilder sind wirklich klasse! Die Schauspieler sind recht gut gewählt, die Kamera, das Bild und was nicht noch alles zur Audivisuellen Perfektion gehört, 1A! Aber ein Film besteht leider nicht nur aus Bild und Sound.
Wäre der Film ein reiner SiFi Actionfilm, dann hätte ich nichts zu mosern. Aber es ist das Alien Prequel, weshalb ich da schon großes erwartete. Und davon bekam ich wenig mit. Die Story fängt sehr gemütlich aber durgehend interessant an. Man schwirrt im Universum rum, erwacht so langsam aus dem Schlaf und landet kurze Zeit später auf einem Planeten, um den Schöpfer zu treffen.
Mandem man eine Außerirdische Basis oder sowas findet, ist man kaum überrascht, dass es Außerirdisches Leben gibt, man hat es ja irgendwo erwartet. Nach einigem Hickhack und guten Aktionszenen geht das Getümmel los und irgendwas scheint da gar nicht gut zu laufen. Wohlbemerkt für die Crew, der Zuschauer hat Spaß!
Doch irgendwas hat mich da gestern nicht überzeugt. Klar, die Schocker waren streckenweise sehr gut, ich habe gezuckt. Ich wollte zu jedem Zeitpunkt wissen wie es weiter geht. Aber richtig mitgenommen wurde ich nicht. Vielmehr fühlte ich mich als Zuschauer nach und nach sitzengelassen. Der gute Ridley gibt einen Scheiß drauf, dem Zuschauer Antworten zu geben. Stattdessen werden viele neue Fragen gestellt.
Dieser Konstrukteur, warum kann der nicht sprechen? Dieser Alien kredenzende Schleim. Warum ist der und wo kommt der her? Warum erschaffen die Konstrukteure die Menschen, wollen sie dann aber wieder platt machen? Und warum wurde Logan Marshall-Green bewusst infiziert?
Das Ende ist natürlich offen, immerhin kann man ja einen zweiten Teil drehen. Prometheus endet in etwa so, als hätte am Ende von Terminator 2 "Skynet has been rebooted" gestanden. In wieweit das Ende jetzt nötig war, dass sei mal dahingestellt. Toll wäre es natürlich, wenn das Kind ein Double oder gar eine Trilogie wird, in der alles aufgelöst wird. Dann nehme ich den ganzen Eintrag zurück und beschränke mich auf ein "geiler Einstieg für eine ggf. geile Trilogie".
Wie gesagt, der Film ist an sich schon großes Kino. Leider springt der Funke nicht so ganz über und es bleibt ein gewisses Gefühl der Leere übrig. Man ist keinesfalls befriedigt. Mal schauen, was da noch kommt...
Mein Aufreger
Was ist schlimmer? Unwissenheit oder Gleichgültigkeit? "Weiß ich nicht, ist mir aber auch egal!"
Manchmal bleibt mir aber auch nichts anderes übrig, als der Moppermann zu sein. Vor allem dann nicht, wenn es um meine Prinzipien geht.
Am liebsten rege ich mich über die Vollidioten in meiner Nachbarschaft auf, die nicht in der Lage sind, nur eine Parklücke zu benutzen. Meistens verwenden diese Trottel für ihren Kleinwagen zwei Parklücken oder schlimmer. Wenn man dann selbst auf der Suche nach einem passenden Parkplatz ist, dann könnte man schonmal gepflegt ausrasten. Sagen wir es so. Ich wünschte, ich würde einen dieser Vollspasten mal treffen, der nach vorne oder wahlweise nach hinten seine 1,5 Meter Platz lässt. Da sich meistens der andere Parkende ähnliche Gedanken gemacht hat, nämliche keine, klafft hier auch wieder eine Lücke von mindestens einem Meter zum Rand. Da wird eine Parklücke für drei Fahrzeuge schnell zu einem geräumigen Doppelstellplatz.
Gerne mal zuhauen! Das wäre das befreienste. Aber das passt dann wieder mit anderen Prinzipien nicht überein. Oder sind das doch nur Richtlinien...? Verdient hätten solche Leute es auf jeden Fall! Ich für meinen Teil kann diese Gleichgültigkeit nicht nachvollziehen. Egoismus und Faulheit wären vielleicht bessere Begriffe dafür. Zwei Eigenschaften, die keinem Menschen gut stehen! Dabei kümmert es mich ja eigentlich nicht, wie andere Leute ticken und was sie so tun, solange sie mich damit in Ruhe lassen. Doch hier betrifft es mich. Aber was will man machen? Gibt es da einen Lösungsansatz?
Problematisch wird die Kiste dann aber erst richtig, wenn man der Freundin, einem Freund oder einem anderen Bekannten dabei zusieht, wie diese eben genannte Lücke von 1,5 Metern so unsinnig ist, dass es schon weh tut. Wenn in dem Moment dann noch Parkplatzsuchende Menschen einem vorbei fahren, dann bin ich innerlich schon am Kotzen. Könnte man ja auch selbst sein. Und was tut man dann? In meinem Fall kommt dann die Sache mit den Prinzipien, weshalb ich auch (un)gerne mal rumstänkere. Und zack ist man wieder der Buhmann...
Hier passt es so schön. Wenn nicht jeder Mensch so sehr an sein eigenes Wohl denken würde, dann wäre alles doch viel entspannter. Ich kann so ein Verhalten einfach nicht verstehen...
Manchmal bleibt mir aber auch nichts anderes übrig, als der Moppermann zu sein. Vor allem dann nicht, wenn es um meine Prinzipien geht.
Am liebsten rege ich mich über die Vollidioten in meiner Nachbarschaft auf, die nicht in der Lage sind, nur eine Parklücke zu benutzen. Meistens verwenden diese Trottel für ihren Kleinwagen zwei Parklücken oder schlimmer. Wenn man dann selbst auf der Suche nach einem passenden Parkplatz ist, dann könnte man schonmal gepflegt ausrasten. Sagen wir es so. Ich wünschte, ich würde einen dieser Vollspasten mal treffen, der nach vorne oder wahlweise nach hinten seine 1,5 Meter Platz lässt. Da sich meistens der andere Parkende ähnliche Gedanken gemacht hat, nämliche keine, klafft hier auch wieder eine Lücke von mindestens einem Meter zum Rand. Da wird eine Parklücke für drei Fahrzeuge schnell zu einem geräumigen Doppelstellplatz.
Gerne mal zuhauen! Das wäre das befreienste. Aber das passt dann wieder mit anderen Prinzipien nicht überein. Oder sind das doch nur Richtlinien...? Verdient hätten solche Leute es auf jeden Fall! Ich für meinen Teil kann diese Gleichgültigkeit nicht nachvollziehen. Egoismus und Faulheit wären vielleicht bessere Begriffe dafür. Zwei Eigenschaften, die keinem Menschen gut stehen! Dabei kümmert es mich ja eigentlich nicht, wie andere Leute ticken und was sie so tun, solange sie mich damit in Ruhe lassen. Doch hier betrifft es mich. Aber was will man machen? Gibt es da einen Lösungsansatz?
Problematisch wird die Kiste dann aber erst richtig, wenn man der Freundin, einem Freund oder einem anderen Bekannten dabei zusieht, wie diese eben genannte Lücke von 1,5 Metern so unsinnig ist, dass es schon weh tut. Wenn in dem Moment dann noch Parkplatzsuchende Menschen einem vorbei fahren, dann bin ich innerlich schon am Kotzen. Könnte man ja auch selbst sein. Und was tut man dann? In meinem Fall kommt dann die Sache mit den Prinzipien, weshalb ich auch (un)gerne mal rumstänkere. Und zack ist man wieder der Buhmann...
Hier passt es so schön. Wenn nicht jeder Mensch so sehr an sein eigenes Wohl denken würde, dann wäre alles doch viel entspannter. Ich kann so ein Verhalten einfach nicht verstehen...
08.08.2012
Meine Kindheitserinnerung
Erinnert sich noch jemand an dieses Eis? kennt das wer? Botinchen heißt der Leckerbissen und wird vom BoFrost geliefert.
Wenn ich an den BoFrost denke, dann kommt mir sogleich der Typ in den Kopf, der einmal die Woche, im Monat oder was weiß ich, bei uns zu Hause seine Runden dreht. Und das seit 25 Jahren oder länger.
Damals war das immer ein Highlight. Meistens kam er Mittags, wenn wir beim Essen saßen. Entsinne ich mich weiter, dann steigt mit der Geruch von frischen Erbsen und Hähnchenkeulen in die Nase. Und Sommer mit richtig gutem Wetter!
Mein Bruder und ich durften uns dann immer eine Sorte Eis aussuchen, während meine Mutter immer so uncoole Dinge wie Erbsen (sicherlich die Duftenden aus meiner Erinnerung) und Gemüse aufschrieb. Danach gab man den Bestellzettel wieder dem BoFrost-Mann und der stiefelte los.
Meistens sind wir dann die paar Meter die Straße mit hinunter gelaufen, um zuschauen zu können, wie die Sachen aus dem Wagen geholt wurden. Natürlich auch die Kiste Eis, die wir uns ausgesucht hatten. Die Wahl fiel dabei eigentlich immer auf das Botinchen oder auf das klassische Domino Eis. Und schon als Kind habe ich mich geärgert, warum das Botinchen nicht auch noch die Augen aus Kaugummi hat. An dem hat man sich überigens die Zähne dran ausgebissen!
Großartig war das! Will ich wieder haben!!!
Wenn ich an den BoFrost denke, dann kommt mir sogleich der Typ in den Kopf, der einmal die Woche, im Monat oder was weiß ich, bei uns zu Hause seine Runden dreht. Und das seit 25 Jahren oder länger.
Damals war das immer ein Highlight. Meistens kam er Mittags, wenn wir beim Essen saßen. Entsinne ich mich weiter, dann steigt mit der Geruch von frischen Erbsen und Hähnchenkeulen in die Nase. Und Sommer mit richtig gutem Wetter!
Mein Bruder und ich durften uns dann immer eine Sorte Eis aussuchen, während meine Mutter immer so uncoole Dinge wie Erbsen (sicherlich die Duftenden aus meiner Erinnerung) und Gemüse aufschrieb. Danach gab man den Bestellzettel wieder dem BoFrost-Mann und der stiefelte los.
Meistens sind wir dann die paar Meter die Straße mit hinunter gelaufen, um zuschauen zu können, wie die Sachen aus dem Wagen geholt wurden. Natürlich auch die Kiste Eis, die wir uns ausgesucht hatten. Die Wahl fiel dabei eigentlich immer auf das Botinchen oder auf das klassische Domino Eis. Und schon als Kind habe ich mich geärgert, warum das Botinchen nicht auch noch die Augen aus Kaugummi hat. An dem hat man sich überigens die Zähne dran ausgebissen!
Großartig war das! Will ich wieder haben!!!
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