17.01.2011

Mein Wochenende

Zu kurz, zu müde und viel zu schnell vorbei!

Das trifft ganz genau das letzte Wochenende! Zu kurz ist es ja immer. Zu müde war ich, weil es an beiden Abenden sehr spät wurde. Zu schnell vorbei ist es immer, wenn es einem gut gefällt.

Den Anfang machten wir am Freitag beim Hodi. Mal wieder wollten wir einen Film schauen. Bislang hatte das immer nicht geklappt, weshalb es fast schon zum guten Ton gehörte, auch dieses Mal wieder nicht dazu zu kommen. Stattdessen spielten wir ein wenig Poker. Eine Runde zu viert ohne Einsatz. Gegen drei Uhr konnte ich den Sieg mitnehmen, was aber schon fast durch die Gleichgültigkeit der Anderen passierte. Im Head´s-Up ging es dann nochmal darum, Eier zu zeigen. Und wenn man diese nur auf dem Rücken hat, dann kann das ja nix werden. Zwischendurch wurde ordentlich geblödelt und gequatscht. Einer dieser typischen Hodi Abende, die ich immer sehr genieße! Nur die Sache mit dem Film blieb halt wieder auf der Strecke. Aber man braucht ja auch einen Grund, wieder zu den beiden zu fahren.

Am Samstag machten wir uns dann auf nach Münster. Die Flusn feierte ihren Geburtstag. Schnell das Auto mit weiteren Fahrgästen vollgepackt und schon ging es los. Es erwartete uns eine Party mit vielen Leuten, die man zum Teil kannte, dann aber auch wieder nicht. Ein lustig durchmischter Haufen halt. Ich mag die Abende bei Flusn immer sehr und freue mich, die beiden zu sehen. Das kommt ja leider viel zu selten vor. Zudem kennt man mittlerweile auch den ein oder anderen in Münster, was die Sache nochmal schöner macht.

Das restliche Wochenende wurde dann überwiegend auf der Couch, der Autobahn oder am Rechner verbracht. Am Samstag machten wir uns zwischendurch nochmal auf zur Ruhr, um einen total dramatischen Wasserstand zu sehen. Das Ergebnis war dann aber doch arg unspektakulär. Aber die riesige Entenschar war lustig anzusehen.

14.01.2011

Meine Woche

Diese Woche ist wirklich wenig passiert, was man hätte niederschreiben können.

Am Dienstag war ich beim Tricky, was sehr lustig war. Aber neben eineigen schönen Gesprächen, Fotos kopieren und einer Runde Buzz ist da wenig erwähnenswertes passiert.

Am Mittwoch haben wir StarCraft gespielt. Neu hierbei war ein Freund vom Homeboy. Der war in unserer Runde bisher noch nicht dabei, wäre aber auf jeden Fall eine sehr gute und vor allem lustige Ergänzung! Der Schmeeedt war auch mal wieder mit dabei, was mich sehr erfreut hat. Daijiro war leider krank, aber wir waren ja eh schon zu viert.

Am Donnerstag ging es dann zum Training und dann war die Woche auch schon vorbei.

Für nächste Woche sei gesagt, dass etwas großes hier veröffentlicht wird! Der Stahlträgermann 2.0 hat heute das Licht der Welt erblickt! Facebook Freunde werden schon früher in den Genuss kommen. Der Rest muss sich noch etwas gedulden!

Jetzt kann ich allen nur noch ein schönes Wochenende und viel Spaß wünschen!

12.01.2011

Mein Stahlträgermann Teil 4 - Part 9

Kapitel 9 - Stahlausfall



Die Funksprüche ermöglichten es Stahlträgermann, schnell den genauen Ort zu lokalisieren. Pfeilschnell schoss er durch die Nacht und erreichte in Windeseile die Ostküste. Sofort erblickte er das Ausmaß der Zerstörung. Etliche Häuser schienen wie vom Erdboden verschluckt. Menschen rannten panisch durch die verwüsteten Straßen oder lagen verletzt unter Schutt und Geröll. Er wollte ihnen helfen, doch erst musste er dem Schrecken ein Ende setzen, bevor noch mehr passierte. Stahlträgermann flog weiter, bis er eine Art Wirbelsturm sah. Dieser schien alles um sich herum zu verschlingen. Einen normalen Wirbelsturm fand Stahlträgermann aber nicht vor. Es war Kaledra, die voller Zorn alles dem Erdboden gleich machte. Wie in Raserei machte sie vor nichts und niemandem Halt. Die pure Bosheit schien in ihr geweckt worden zu sein.


In sicherer Entfernung blieb Stahlträgermann über ihr in der Luft stehen. Er lud eine Kanone auf und feuerte eine ganze Batterie an Stahlträgern inmitten der zerstörungswütigen Kaledra. Eine gewaltige Ladung Stahlgeschosse ging auf sie nieder, doch die ersten Träger streiften ihr Ziel nur. Gekonnt wich Kaledra den Geschossen aus, musste jedoch ihren Zerstörungswahn stoppen, was Stahlträgermann ein wenig Zeit verschaffte. Kaledra ging sofort zum Gegenangriff über. Sie nahm ihren Kampfstab und richtete ihn auf Stahlträgermann. Mit dem Stab war es ihr möglich, leuchtende Lichtblitze auf Stahlträgermann abzufeuern, denen er nur knapp ausweichen konnte. Stahlträgermann wusste nicht, welche Kraft hinter diesen Lichtblitzen steckte und wollte es auch nicht testen. Im Sturzflug raste er auf Kaledra zu. Die Blitze schossen links und rechts an ihm vorbei und er hatte große Mühe, nicht getroffen zu werden. Immer wieder feuerte er seine Träger auf Kaledra, doch konnte keiner sein Ziel erreichen. Zu schnell waren Kaledras Reflexe.


Mit lautem Getöse schlug Stahlträgermann direkt vor Kaledra auf den Boden ein und blieb vor ihr stehen. Beide standen sich einen kurzen Moment gegenüber und schauten sich erwartungsvoll an. Nach wenigen Augenblicken eröffnete Stahlträgermann wieder das Feuer. Er schoss zeitgleich zwei Träger links und rechts an Kaledra vorbei, so dass sie vor ihm stehen bleiben musste und nicht zur Seite ausweichen konnte. Im gleichen Augenblick raste er auf sie zu, packte Kaledra und riss sie mit sich in die Luft. Dieser Angriff überraschte Kaledra so sehr, dass ihr der Kampfstab aus den Händen glitt. Der Stab fiel auf den Boden, was Stahlträgermann sehr gelegen kam. Zu groß war seine Sorge, von einem dieser Lichtblitze getroffen zu werden. Stahlträgermann wog sich in Sicherheit, was sich als schwerer Fehler herausstellte! Kaledra befreite ihre Arme und ergriff Stahlträgermanns Schultern. Lilafarbene Blitze schossen aus ihren Händen und prallten auf Stahlträgermann. Wie gelähmt stockte dieser seinen Flug und beide fielen ungebremst Richtung Boden. Völlig benommen war es Stahlträgermann nicht möglich, den Fall zu bremsen. Kaledra, die noch immer an ihm hing, löste sich aus seinen Fängen und sprang von ihm herab. Sie landete nur einige Meter entfernt sicher auf dem Erdboden, als Stahlträgermann ungebremst auf einen Felsen krachte.Kaledra hob schnell ihren Stab vom Boden auf und feuerte einen Lichtblitz direkt auf Stahlträgermann, der bewusstlos liegen blieb.


Langsamen Schrittes ging sie auf Stahlträgermann zu, bäumte sich vor ihm auf und begann zu lachen. "Habe ich es dir nicht gesagt? Du solltest lieber die Finger von mir lassen. Deine Macht ist nur ein Witz gegenüber meiner. Dein Ende ist gekommen, Stahlträgermann! Deine Stahlkraft wird dir nichts mehr nützen." Mit diesen Worten und einem siegessichern Lachen im Gesicht schoss sie ein weiteres Mal auf ihn und verschwand in der Dunkelheit. Regungslos und ohne Bewusstsein blieb Stahlträgermann am Boden zurück.

10.01.2011

Mein Spielzeug

Manchmal muss man sich einfach Dinge kaufen, auch wenn man sie nicht wirklich braucht.

In meinem Fall hat ich dies letzte Woche, als ich mir das neue Apple TV zulegte. Ein kleiner Kasten, der mir die Welt am Fernsehen um einiges erweitert.

Nun kann ich mir wann immer ich möchte, mir einen x-beliebigen Film raussuchen und ihn in HD Qualität anschauen. Zudem kommen noch ein paar weniger wichtige Features wie ein YouTube Kanal oder eine Mediathek hinzu. Beides klappt zwar auch über meine normale HDMI Verbindung, macht so aber doch mehr Spaß und sieht besser aus, da das Bild an das Fernsehgerät angepasst wird. Wenn ich mir jetzt noch eine brauchbare Soundanlage angeschafft habe, macht das Ganze dann sicherlich gleich doppelt soviel Spaß!

Zudem denke ich, dass in Hinsicht auf dieses Gerät in der Zukunft noch einiges kommen wird. Immerhin kennt man Apple und weiß, dass die nur selten ihre Geräte nicht technisch erweitern. Sei es nun in puncto Hardware oder auch Software. Das größte Highlight in dieser Kategorie war das Bluethooth Software Update für den ersten iPod touch. Das war nach einen Softweareupdate plötzlich da.

Auf jeden Fall ist die Zeit des !den Film hab ich nicht" überwiegend vorbei. Jetzt kann es nur sein, dass es nicht jeden Film in der Mediathek gibt. Aber das kann auch in der Videothek vorkommen.

Mein Wochenende

Wieder einmal liegt ein Wochenende hinter uns! Ich hoffe doch, dass es für die Meisten von euch ebenfalls so schön war, wie es bei uns der Fall war. Für´s Protokoll kommt jetzt also
die Wochenend-Review.

Der Freitag war recht ruhig! Nach einer lustigen Probe ging es auf in die Warburger Börde. Ein entspannter Abend war geplant. Zwar hatten wir in der letzten Zeit viel Freizeit, doch blieb die Zweisamkeit dabei arg auf der Strecke. Ein chilliger Abend stand also bevor.

Am Samstag ging es dann zum Fritz. Leider war nicht die komplette Truppe anwesend, was aber der Stimmung keinen Abriss tat. Der Abend war schön und die Leute lustig! Alles so, wie ich es erwartet und erhofft hatte. Die Truppe war schon den gesamten Tag zusammen, da der Umzug von Mona tagsüber abgehalten wurde. Zwischenzeitlich war ich mal in der Wohnung und kann diese nur für "sehr gut" befinden. Hätte ich auch gerne, was ich neidlos zugestehen muss.

Viel Zeit widmeten wir an diesem Wochenende unserem alten Freund Mario. Super Mario Galaxy 2 habe ich nun zu 100% gerockt! Ein verdammt hartes Stück Arbeit liegt da hinter mir. Und hier hat mich Nintendo beiweitem nicht enttäuscht. Nach den normalen 120 Sternen gab es nochmal 120 weitere. Nachdem wir auch die hatten, gab es dann noch ein Bonuslevel mit zwei weiteren Sternen. Jetzt bin ich angeblich ein Großmeister der Galaxien. Geil, das kommt in meinen Lebenslauf!

Jetzt ist erstmal wieder Montag und das nächste Wochenende muss noch etwas auf sich warten. Aber die Woche bietet ja auch einiges an Unterhaltung. In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute Woche!

Meine Bitte an euch!

Eure Hilfe ist gefragt! Nicht einmal im eigenen Sinne, aber im Sinne des HorstSergios! Oder anders gesagt: "Das Mittendrinn braucht euch!"

Es gibt eine Umfrage, bei der die schönste Kneipe Essens gesucht wird. Dafür kann man unter folgendem Link abstimmen: Mittendrinn Abstimmung

Besucht doch bitte den Link und stimmt für das Mittendrinn (hier nur mit einem "N") ab. Als Belohnung im Falle eines Sieges gibt es eine dicke Party! Probiert es so oft wie möglich aus ;-)

Ich und das komplette Mittendrinn Team sind euch für die Unterstützung sehr dankbar!!!

07.01.2011

Mein Stahlträgermann Teil 4 - Part 8

Kapitel 8 - Der Anschlag



Stahlträgermann eilte zurück zu Kaledras Unterschlupf. Vielleicht hatte er Glück und Kaledra war noch immer in der Höhle, die wenige Stunden zuvor mitsamt dem Gergol zusammengefallen war. Ein finsterer Schrei war das letzte, was Frank und Stahlträgermann von Kaledra gehört hatten. Dieser Schrei hätte aber alles gewesen sein können. Vielleicht wurde sie tödlich von einem Felsen getroffen, was die wohl einfachste Variante gewesen wäre. Doch das war ein Wunschdenken. Vielmehr klang es nach einem hasserfüllten Schrei Kaledras, als das Gergol in seine Einzelteile zerfiel. Stahlträgermann konnte das Gergol noch in letzter Sekunde zerstören, bevor Kaledra vollständig zu ihrer Macht fand. Wer weiß, welche finstere Macht uns so erspart geblieben ist.


Stahlträgermann erreichte die Höhle. Der Eingang war wegen der Explosion versperrt, doch konnte er die großen Brocken mit seiner Stahlträgerkanone einfach beiseite sprengen. Gezielte Schüsse ließen die Felsbrocken wie Staub zerfallen, so dass Stahlträgermann ohne Probleme in die große Halle der Höhle gelangen konnte. Viel war nicht mehr von ihr übrig geblieben. Die Kraft der Explosion hatte alles zerstört und hinterließ nichts, was Frank oder Stahlträgermann helfen könnte. Stahlträgermann durchwühlte die Schutthaufen, um eine Spur von Kaledra zu finden. Aber er fand nichts. Ihr musste es gelungen sein, die Höhle noch vor der Explosion zu verlassen. Stahlträgermann überraschte das nicht. Kaledra selbst hatte ihm schon einmal eine Kostprobe ihrer Kraft und Geschwindigkeit gegeben.


Noch eine Weile suchte Stahlträgermann in der verschütteten Höhle nach weitere Hinweisen, doch neben ein paar unbrauchbaren Spuren, dass hier jemand für kurze Zeit gewesen war, gab es keinen nützlichen Hinweis. So verlies er die Höhle wieder und machte sich auf den Weg zu Frank.


Nur wenige Augenblicke nachdem Stahlträgermann am Labor eintraf, kam Frank hastig auf ihn zu. "Etwas schreckliches ist passiert" rief er hysterisch, als er auf Stahlträgermann zulief. "Ich habe es grade über Funk mitbekommen! Es ist schrecklich! Aber hör selbst." Frank reichte Stahlträgermann ein mobiles Funksystem, das er in der Hand hielt. Mit diesem Funkgerät konnte Frank den Militärfunk abhören, um somit immer über die wichtigsten Ereignisse informiert zu sein. Nahe der Ostküste gab es schreckliche Anschläge, die durch eine einzige amazonenhafte Frau ausgelöst wurden. Eine ganze Ortschaft drohte dem Untergang. Funker berichteten von angeblichen Wirbelstürmen, die das Land in Schutt und Asche legten. Es konnte nur Kaledra sein, die dahinter steckte. „Welchen Antrieb diese Geschöpfe auch immer haben mögen,“ dachte Stahlträgermann“ ich muss ihnen das Handwerk legen.“


Stahlträgermann wollte sogleich los fliegen, als Frank ihn beim Träger fasste. "Warte!" rief er. "Ich habe diesen Sender für dich entwickelt. Er passt sich deinen Trägern an und ermöglicht es dir, ebenfalls den Militärfunk zu hören. Zudem sind wir damit in der Lage, im ständigen Kontakt zu bleiben." Frank nahm den kleinen Sender und befestigte ihn hinter Stahlträgermanns Ohr. "Sei auf der Hut!" rief Frank, doch Stahlträgermann war schon im dunklen Nachthimmel verschwunden.

Meine Nachbarin

Als ich gestern Abend vom Sport nach Hause kam, musste ich ansatzweise Zeuge eines unschönen Ereignisses werden, welches ich in dieser Form zum Glück bislang noch nicht erlebt habe.

Polizei und Krankenwagen versperrten die Straße, was in mir gleich ein mulmiges Gefühl auslöste. Richtig unwohl wurde es, als dann auch noch die Haustür offen stand. Beim Erreichen der ersten Etage war dann alles klar. Ein Polizist stand vor der Tür und zwei Sanitäter redeten im Flur. Die gute Frau, welche neben mir wohnte, weilt leider nicht mehr unter uns. Ich schrieb einmal von ihr, als sie mich auf den Flurdienst hinwies. Auch kennen viele den Zettel an meiner Tür, den sie mir einmal als Mahnung an die Tür klebte. Und neben drei kurzen Unterhaltungen morgens vor der Arbeit war´s das dann auch schon, was in meinem Kopf von ihr geblieben ist.

Das ist nicht viel, wenn man so über einen Menschen denkt. OK, ich stand in keinem besonderen Verhältnis zu der guten Frau und es gibt hoffentlich noch genug Menschen, die sich in der Vergangenheit um sie gesorgt haben. Deswegen brauche ich kein schlechtes Gewissen zu haben. Erschreckender finde ich es, dass ich mehr als zwei Jahre unmittelbar neben ihr gewohnt habe und bis auf die oben genannten Dinge nichts von ihr weiß.

Sicherlich kann ich jetzt nicht von Tür zu Tür gehen und alle meine Nachbarn in der Straße kennen lernen. Ich habe ja nicht einmal die Zeit, alle meine Freunde und Familie so oft zu besuchen, wie ich es gerne hätte. Aber es ist schon komisch, wie unpersönlich das alles doch ist. Der ein oder andere denkt jetzt, "willkommen in der Stadt. Auf dem Land ist das anders". Damit hat man sicherlich recht. Aber ich wollte es gern mal erwähnen.

Möge die Frau irgendwo sein, wo es ihr jetzt gut geht!

05.01.2011

Mein Reifen

Manchmal ist es schon komisch. Da passiert einem Jahrelang nichts, bis es plötzlich nahezu Schlag auf Schlag kommt. Ok, in meinem Fall liegen jetzt fünf Monate dazwischen, aber das blende ich jetzt einfach aus.

Es war im Sommer letzten Jahres, als ich mit meinem Wagen zum Garten fahren wollte. Nach wenigen Metern bemerkte ich ein ungewöhnliches neues Fahrgefühl, welches mit einem schlabbernden Geräusch daher kam. Die Lösung wurde schnell am Reifen gefunden, welcher keine Luft mehr hatte. Der Ersatzreifen musste also ran und ab ging es in die Reifenwerkstatt. Hier wurde zum Glück nichts gefunden, was meinen Geldbeutel erfreute. Wie aber entwich die Luft dem Reifen? Hat sie ein Schelm befreit, indem er mutwillig den Reifen leerte? Das machte mir irgendwie noch mehr Sorgen als das fehlende Geld. Ist ja auch nicht ganz ungefährlich. Das ist jetzt fast ein halbes Jahr her und geriet schon fast in Vergessenheit. Doch dann kam die Rückfahrt aus Holland!

Rückfahrt wäre jetzt übertrieben, denn ich schaffte grade mal einen Meter, als die Goldi den platten Reifen entdeckte. Es war ein anderes Rad als beim ersten Mal, weshalb ich ein ähnliches Problem sofort für unwahrscheinlich erklärte. Der Reifen musste ab und wieder musste das Ersatzrad dran glauben (wer keins hat, der ist wirklich dämlich!). Der Übeltäter wurde schnell gefunden. Eine Schraube wollte unbedingt auf Wanderschaft und muss sich während einer Fahrt zum Supermarkt in den Reifen gebohrt hat.

Wieder daheim, machte ich mich schnell zum Reifenmann meines Vertrauens auf. Dieser gab schnell Entwarnung und lobte mein schnelles handeln, denn irgendwas schlimmes wegen irgendwas anderem passierte nicht. Jetzt blase ich anstelle dem Geld für zwei neuer Reifen zum Glück nur 20€ in den Wind. Glück im Unglück, wie ich finde! Es lebe das Ersatzrad, denn ohne wäre ich wirklich aufgeschmissen gewesen.

Mein Urlaub

Es ist zwar schon fast wieder eine Woche her, aber trotzdem wünsche ich allen ein frohes neues Jahr!

Seit vorgestern sind wir alle wieder heil und (Erkältung mal außen vor) Gesund aus Holland wieder nach Hause gekommen. Sieben sehr schöne und sehr erholsame Tage liegen hinter uns, die mit einer super Truppe verbracht wurden.

Insgesamt 13 Personen waren wir und verteilten uns in zwei nebeneinander liegende Bungalows. Die Goldi und ich waren im Party-, Spielhaus, was definitiv die richtige Wahl war. Mit einem Zimmer im Obergeschoss und einem sehr ausgeprägten Durchhaltevermögen hätten wir es da nicht besser treffen können!

Alles in allem war es großartig! Die Landschaft war richtig schön, was uns unser Reiseführer Don Rocco bei kleinen Wanderungen gut zeigen konnte. Eine typische kleine holländische Stadt und unser schöner relativ künstlicher Bungalowpark mit dem dazugehörigen Haus. Und dieses Haus war richtig gut! Mit Sauna, Solarium, Düsenwanne und einem sehr gemütlichen Wohn-, Essbereich konnte man hier wunderbar entspannen.

Die Zeit lässt sich alles in allem so beschreiben. Man wachte irgendwann Mittags auf, Frühstückte und schaute, was der Tag so brachte. Entweder ging man raus oder man vergnügte sich mit dem vorhandenen Unterhaltungsprogramm. Dank Wii und XBox gab es zwar sehr urlaubsuntypische Bespaßung, brachte aber dank großer Runde immer neuen Spaß mit. Zwischendurch wurde gelesen oder gemalt oder gequatscht oder was auch immer. Abend ging es dann nach einem guten Essen alá Marc mit Brettspielen, Bowling (Wii) oder einfachen Unterhaltungen bei einem Bierchen weiter. Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf!

Zudem gab es eine Tennishalle, welche der Tasche und ich nutzten. Ja, ich stand mal wieder auf dem Tennisplatz! Nach genau sieben Jahren hielt ich zum ersten mal wieder einen Tennisschläger in der Hand. Das fühlte sich etwa so an, wie im "Herr der Ringe - Die zwei Türme", als König Theoden nach seiner "Befreiung" aus dem Bann Schlangenzunges wieder sein Schwert in die Hand nahm. Auf dem Platz hingegen stellte ich mich dann aber doch sehr mau an. Bis der Ball endlich sein Ziel traf, verging fast die komplette Stunde. Aber es machte großen Spaß und ich muss das schnell wiederholen!

Irgendwann stand dann auch der Silvesterabend vor der Tür. Auch wenn ich dafür einen auf den Deckel bekomme könnte, war es meiner Meinung nach mit der schwächste Abend. Wir machten bei uns Raclette, was schön lecker und spaßig war. Alle zwölf plus Wochenendbesucher versammelten sich um einen großen Tisch und das große Fressen begann. Lecker und lustig in jedem Fall! Danach gab es klassischerweise eine Feuerzangenbowle, was ebenfalls ein lustig war. Nach einer kleinen silvesterüblichen Knallerei ging es dann in die normale Sitzgruppe über. Nette Unterhaltungen aber mehr auch nicht. Lag vielleicht auch an der zwingend notwendigen Aufräumaktion nach dem Raclette, was die Stimmung ein wenig dämpfte. Schlecht war es aber nicht, nur nichts besonderes. Da bin ich noch einer der Leute, die das an Silvester gerne hätten. Aber ich wüsste jetzt auch nicht, was wir da hätten anders machen sollen. Insofern war das schon gut.

Jetzt ist die Woche leider wieder vorbei und die Arbeit ruft. Ich, und ich denke mal alle anderen auch, bin sehr froh, diese Reise mitgemacht zu haben, denn es war sehr sehr schön! Schade, dass nicht alle dabeiwaren, die gerne dabeigewesen wären. Gefehlt haben sie und Spaß hätten sie auch gehabt! Aber es gibt bestimmt ein nächstes Mal! Ich freu mich drauf!